Archives for: April 2011

Vortrag von Andreas Schmidt

Vortrag…..

Zur Entwicklung der
Chinesischen Gegenwartskunst
von ihren Anfängen bis heute
Teil II:
Entwicklungen, nationale und internationale Rezeption
1993 – Heute

Bedingungen, Ursachen und Umstände der Entstehung einer eigenständigen chinesischen Gegenwartskunst mit kritischer Reflexion und Diskussion.

11.05.2011
18.00 Uhr
Aktsaal, Brühlsche Terrasse 1

Andreas Schmid ist Künstler und gilt als Experte für zeitgenössische chinesische Kunst. Er hat 1983 – 86 in Beijing und Hangzhou studiert und kennt die chinesische Kunstszene seit damals und nachfolgend durch viele Reisen aus erster Hand.
1993 kuratierte er mit Hans van Dijk und Jochen Noth die erste größere Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus der VR China in Europa im Haus der Kulturen der Welt in Berlin; 1997 kuratierte er für den Neuen Berliner Kunstverein die Ausstellung Zeitgenössische Fotokunst aus der VR China, die ebenfalls als Pionierausstellung auf dem Gebiet der Fotokunst gewertet werden darf. Andreas Schmid publiziert und referiert regelmäßig zu diesem Thema u.a. im Netz im Magazin von artnet.

DRESDEN – PERSPEKTIVEN FÜR KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Am Freitag, den 06.05.2011, findet in der Schaltzentrale des
Heizkraftwerk Mitte in Dresden die Veranstaltung Dresden-Perspektiven für
Kunst im öffentlichen Raum statt.

Die Kunstkommission für Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Dresden hat überregional anerkannte
Kuratoren eingeladen Künstler vorzuschlagen, die ein konkretes Projekt für den öffentlichen Raum Dresden entwickeln. Diese Projekte werden von den
Künstlern am 06.05. erstmalig präsentiert.Die Kunstkommission verfolgt die Absicht, im Anschluss an das Symposium mindestens eines der
vorgeschlagenen Projekte zur Realisierung auszuwählen. Geladene Kuratoren & Künstler:Roland Nachtigäller Heike Mutter & Ulrich Genth
Dr. Petra Reichensperger, Marit Neeb, Margarethe Makovec & Anton Lederer, Esra Ersen.

Mit Vorträgen der Kuratoren, Projektvorstellungen der Künstler und einer gemeinsamen Diskussion wird der Frage nachgegangen, welche Chancen
Dresdens Stadtraum als Ort für eine öffentliche Kunst, jenseits der Museen und Institutionen bietet?Damit verbindet sich auch die Erwartung, einen
produktiven Prozess in der Stadt für Kunst im öffentlichen Raum zu bewirken. Jeder Interessierte ist eingeladen, zu dieser Diskussion beizutragen und diesen Entwicklungsprozess zu unterstützen.

Vortragsreihe Kunstbegriffe -Porträt

Dritter Vortrag der Reihe „Kunstbegriffe“:

Zum Begriff „Porträt“ spricht:

Charlotte Klonk
Kunsthistorikerin, Berlin

Einführung: Dietmar Rübel, Hochschule für Bildende Künste Dresden

Mittwoch
4. Mai 2011
um 19 Uhr

Hörsaal Güntzstraße, HfBK
Güntzstraße. 34
01307 Dresden

Charlotte Klonk [*1965] lehrt am Institut für Kunstgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor arbeitete sie am Museum van
Hedendaagse Kunst in Gent, war Lecturer am Department of Art History der University of Warwick und Fellow am Max-Planck Institut für
Wissenschaftsgeschichte sowie am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Bild- und Raumgeschichte der Kunst
der Moderne. 1996 veröffentlichte sie „Science and the Perception of Nature”, 2006 mit Michael Hatt „Art History. A Critical Introduction to
Its Methods“ und 2009 „Spaces of Experience: Art Gallery Interiors from 1800 – 2000″.

Ist ein Begriff wie „Avantgardismus“ für die zeitgenössische Kunst noch anwendbar? Wo liegen die Wurzeln eines heutigen „Realismus“- oder
„Abstraktions“-Verständnisses und wie haben sie sich historisch betrachtet in Ost und West entwickelt? Wie stellen sich traditionelle
Genres wie „Porträt“ oder „Landschaft“ in der Gegenwartskunst dar?
Unter der Überschrift „Kunstbegriffe“ widmet sich die Reihe programmatisch den zentralen Kategorien der Kunst. Ihr Ziel ist es,
Künstlerinnen und Künstler ebenso wie Kunsthistorikerinnen und -historiker, Studierende der Kunst sowie ein allgemein interessiertes
Publikum zusammenzubringen, um gemeinsam grundlegende Begriffe und Auffassungen der Kunst zu vertiefen und in einen globalen Zusammenhang zu
befragen.

Weitere Auskünfte
Tel 0351/8041456
Eintritt frei

weil Meise

Ausstellungseröffnung “weil Meise”

Max Aschenbach, Dana Berg, Marek Brandt, Nora Herrmann

Am Sonntag, den 01.05. um 19.00 Uhr eröffnet die Gruppenausstellung “weil Meise” im C.ROCKEFELLER-CENTER FOR THE CONTEMPORARY ARTS.
Darin widmen sich die beteiligten Künstler verschiedenen Aspekten der Wahrnehmung und Interaktion mit der Tierklasse der Vögel.

Gezeigt werden Installationen, Skulpturen und Video.

Die Ausstellung ist vom 1.5. – 14.5.2011 zu sehen.
Zur Ausstellungseröffnung sorgt Perle von kursoundz für musikalische Unterhaltung.

LAND- Nadja Poppe

LAND

Zeichnungen von Nadja Poppe

Winterlandschaft (Gröditz)

7.Mai – 25.Juni 2011
Vernissage: 6.Mai um 19 Uhr

Cain Schulte Gallery Berlin, Winterfeldtstr. 35,
10781 Berlin, Tel. 030.21005237
Öffnungszeiten: Mittwoch–Freitag, 12–18 Uhr
und nach Vereinbarung

Magna Carta- Finissage!!!!!!

(English text below)

MAGNA CARTA:  Kunst / Papier

Berlin: 18. März bis 30. April 2011

Finissage am 1. Mai 2011, 16-19 Uhr

Wir lassen das Gallery Weekend mit einer Finissage der laufenden

Ausstellung ausklingen und laden herzlich dazu ein:

Am Sonntag, den 1. Mai 2011 wird es nachmittags in gemütlichem

Rahmen ein letztes Mal die Gelegenheit geben, die Arbeiten

anzuschauen sowie den neuen Magna Carta Katalog zu erwerben.

Wir freuen uns über Ihr Kommen!

Cain Schulte Contemporary Art Berlin stellt in der Ausstellung Magna Carta Arbeiten auf Papier von Künstlern aus Deutschland, USA, Israel, Holland, Italien und England vor.

Teilnehmende Künstler/innen: Anke Becker (Berlin, Germany), Matteo Bergamasco (Milan, Italy), Brad Brown (San Francisco, CA), Miri Chais (Tel Aviv, Israel), Max Diel (Berlin, Germany), Peter Foucault (Oakland, CA), Mark Fox (New York, NY), Daniele Girardi (Milan, Italy), Veronike Hinsberg (Berlin, Germany), Diane Jacobs (Santa Cruz, California), Linda Karshan (London, UK), Ruven Kupermann (Tel Aviv, Israel), Juliane Laitzsch (Berlin, Germany), Werner Linster (Berlin, Germany), Koho Mori-Newton (Japan/Paris, France), Nadja Poppe (Dresden, Germany), Justin Quinn (St. Cloud, Minnesota), Susanne Ring (Berlin, Germany), Margot Schmitt (Berlin, Germany), Ben Sleeuwenhoek(Berlin/Rotterdam, Netherlands).

Veronike Hinsberg, Ein Drittel – Ein Halb, 2010, Tinte auf Papier, 61 x 86 cm

Daniele Girardi, The Unknown Road Project, 2010, Mixed Media auf Papier, je 29 x 21 cm

Peter Foucault, Embryo #4, 2011, Tusche auf Papier, 176 x 117 cm

Cain Schulte Contemporary Art Berlin

Kontakt: Cain Schulte Contemporary Art Berlin: Kit Schulte, Leitung, Winterfeldtstr. 35, 10781 Berlin, Tel: 030.21005237, Email: info@cainschulte.de, www.cainschulte.de, Öffnungszeiten: Mi-Fr: 12.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung.

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ENGLISH:

MAGNA CARTA:  Art / Paper
Berlin: 18th of March until 30th of April, 2011


Closing Reception: 1st of May, 4 to 7pm

We are inviting to the clsoing reception for the current exhibition Magna Carta.

On Sunday, May 1st you will have teh lat opportunity to see this wonderful exhibit and to get one of the new exhibitino catalogs.

We are looking foward to seeing you!

Cain Schulte Contemporary Art Berlin is presenting the international group show Magna Carta, with works on paper from artists from Germany, US, Israel, the Netherlands, Italy and England.

Partcipating Artists: Anke Becker (Berlin, Germany), Matteo Bergamasco (Milan, Italy), Brad Brown (San Francisco, CA), Miri Chais (Tel Aviv, Israel), Max Diel (Berlin, Germany), Peter Foucault (Oakland, CA), Mark Fox (New York, NY), Daniele Girardi (Milan, Italy), Veronike Hinsberg (Berlin, Germany), Diane Jacobs (Santa Cruz, California), Linda Karshan (London, UK), Ruven Kupermann (Tel Aviv, Israel), Juliane Laitzsch (Berlin, Germany), Werner Linster (Berlin, Germany), Koho Mori-Newton (Japan/Paris, France), Nadja Poppe (Dresden, Germany), Justin Quinn (St. Cloud, Minnesota), Susanne Ring (Berlin, Germany), Margot Schmitt (Berlin, Germany), Ben Sleeuwenhoek(Berlin/Rotterdam, Netherlands).

Contact: Cain Schulte Contemporary Art Berlin: Kit Schulte, Director, Winterfeldtstr. 35, 10781 Berlin, phone: 030.21005237, email: info@cainschulte.de, www.cainschulte.de, Hours: Wed-Fr: 12 to 6 pm and by appointment.

Ausstellung Lunik leaks von Silvia Lorenz


Eröffnung am Mittwoch, dem 27. April 2011 um 19 Uhr

Es spricht: Gwendolin Kremer, M.A.

Musik: DJ Krme (klassik+space)

Silvia Lorenz. Lunik leaks

Installation

Projektraum am Weißen Hirsch | Eine Initiative der Galerie Grafikladen

Plattleite 66

01324 Dresden

27. April bis 2. Juni 2011

In ihren installativen Arbeiten thematisiert Silvia Lorenz (*1978 in Dresden) gesellschaftspolitische und sozio-topographische Kontexte, die sie häufig mittels Kartonpappen und Klebeband aufgreift und abstrahiert sowie in Bezug zur architektonischen Gegebenheit des Ausstellungsraumes setzt.

Im Projektraum am Weißen Hirsch wird die junge Künstlerin, die 2010 das einjährige Elsa-Neumann-Nachwuchsstipendium der Stadt Berlin erhielt, erste Ergebnisse ihres Projekts „Kosmodrom“, Weltraumbahnhof, vorstellen. „Lunik leaks“ – so der Titel der Soloshow – spielt mit zwei Begrifflichkeiten: Zum einen greift ,Lunik‘, ein Nachfolger des legendären Satellits Sputnik, Raumfahrtassoziation auf, ,leak‘ hingegen meint im Englischen das Leck bzw. durchsickern.

„Lunik leaks“ zeigt skulpturale Fragmente verfremdeter Attribute der Weltraumforschung und ironisiert, demontiert diese vor der Folie aktueller Fragestellungen nach Zukunft und Sinnhaftigkeit dieser Unternehmungen.

Silvia Lorenz studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, 2010 schloss sie dort als Meisterschülerin von Prof. Else Gabriel ihr Studium ab.

„Data Recovery“,

Die Klasse Sery lädt herzlich zu einem Vortrag von Dalibor Martinis,

„Data Recovery“,

am 5. Mai 2011 um 16.00 Uhr,

in die Hochschule für Bildende Künste Dresden, Aula Güntzstraße 34 ein.

Data Recovery. Dalibor Martinis. Videoarbeiten 1976-2011

Dalibor Martinis (*1947) ist nicht nur ein namhafter kroatischer Künstler, sondern auch einer der weltweiten Pioniere der Medienkunst. Bereits in den frühen 1970er Jahren begann er, mit Video zu arbeiten. Dabei dachte er, anders als viele frühe Kollegen, die das Medium für sich entdeckten, immer dessen Bedingungen und Besonderheiten mit. So wickelt er für die Arbeit „Open reel“ (1976) seinen eigenen Kopf in gerade bespieltes Videoband ein, dreht sich wie eine zweite Spule und durchbricht bereits damit die Grenzen zwischen Dokumentation, Technologie und Performance. Auch seine Arbeit „Dalibor Martinis talks to Dalibor Martinis“ ist nichts weniger als visionär. Sie spielt sich im Jahr 2010 in einem fiktiven Fernsehstudio ab. Während der Künstler selbst in einem Talkshowsessel sitzt, befragt ihn von einem Bildschirm aus seine jüngere Version. Diese alten Schwarzweißaufnahmen entstanden im Jahr 1978, mit in der vollen Absicht, Jahrzehnte später eine Videozeitschleife zu inszenieren. Nachdem DM 2010 die Frage seines Alter Ego nach seiner Existenz positiv beantwortet hat, erklärt er, dass das größte Problem des Projekts darin bestanden habe, das Filmmaterial selbst wieder abspielfähig zu machen – um dieses Gespräch mit sich selbst durchzuführen.
Die Arbeit „DM talks to DM“ wird also eine zentrale Rolle in der aktuellen Überblicksausstellung von Dalibor Martinis in der Motorenhalle spielen. Während er sich in den Anfangszeiten des Mediums noch mit dessen Bedingtheiten auseinandersetzt – etwa bei „Video Immunity“ (1978), wo er eine gleichsam rituelle Reinigung unter der laufenden Kamera aufführt – so konzentriert er sich später auf politische Themen. Mit „Comrades and Citizens“ (2006) inszeniert er sich in der Pose des kommunistischen Führers von Jugoslawien und wiederholt eine flammende Rede von Josip Broz Tito. Er projiziert sie zunächst im städtischen Außenraum, wo er die Aufnahme rückwärts laufen lässt. Die Rede bleibt für das Publikum unverständlich. Doch auch diese Situation wird wiederum gefilmt und dann selbst rückwärts abgespielt. Alle Menschen auf dem Platz laufen rückwärts, sie bewegen sich sozusagen in eine vergangene Zeit, in der die Propagandabotschaft wieder zu verstehen ist. „Comrades and Citizens“ spricht damit auch die Probleme der Transformationen von 1989 an und lauscht den Nachwirkungen und Verwerfungen dieser Zeit nach. Das Pingpongspiel mit Vergangenheit und Geschichte nimmt Dalibor Martinis auch in seiner aktuellen Videoarbeit „Egyptian Odessa Stairs“ (2011), wo er das berühmte Filmmaterial von Sergej Eisensteins „Panzerkreuzer Potemkin“ mit den Geräuschen von der ägyptischen Revolution unterlegt. Martinis untersucht die Zeitschleife, in der sich Historie abspielt und bleibt auch damit seinen analytischen Grundsätzen gegenüber dem Medium Video und politischen Vorgängen treu.

Die Ausstellung „Data Recovery. Dalibor Martinis. Videoarbeiten 1976-2011“ wird am Mittwoch, 4. Mai um 20 Uhr mit einem Ausstellungsgespräch in Anwesenheit von Dalibor Martinis eröffnet.

Ort: Motorenhalle. Projektzentrum für zeitgenössische Kunst, Adlergasse 14,
01067 Dresden,

Gewinner Max- Planck- Fellowship

Sehr geehrte Kommilitonen,

wir möchten Euch darüber informieren, dass heute, am 20.4.2011, die Jurysitzung zum Max- Planck Fellowship stattgefunden hat. Es war eine sehr anregende Sitzung, in der 15 Bewerbungen gesichtet wurden.

Die Juroren Prof. Constanze Peres (HfBK Dresden), Prof. Christian Macketanz (HfBK Dresden), Helena Khaliullina  (Max Planck Institute of Molecular Cell Biology and Genetics) und Wilhelm Palm (Max Planck Institute of Molecular Cell Biology and Genetics) haben sich nach ausführlichen Diskussionen einstimmig dafür entscheiden, die Förderung dem Meisterschüler Moritz Liebig zuzusprechen.