Archives for: Mai 2011

METRIEN / ELLA BECKER

Sie sind herzlich eingeladen!

METRIEN / ELLA BECKER

Ausstellungseröffnung am 4. Juni 2011 von 19 bis 22 Uhr

geöffnet 5. bis 19. Juni 2011
Donnerstag bis Sonntag 17 bis 20 Uhr

f14 – Raum für zeitgenössische Kunst

Fritz-Reuter-Str. 14 / 01097 Dresden
Tram 13 / Haltestelle Friedensstraße

f14-dresden.blogspot.com

ELLA BECKER | NEUBERTSTRAßE 27 | 01307 DRESDEN |

HTTP://ELLABECKER.BLOGSPOT.COM


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Dresdner Faulenzer und das allgemeine Akademiedrama

Aus: ‚Informationsdienst Kunst‘ Nr. 477 S.21 -22, Autor: Karlheinz Schmid

„Die Hochschule für Bildende Künste in Dresden mag hier nur als Beispiel stehen, denn landauf und landab lässt sich Gleiches beobachten. Die Professoren unserer Kunstakademien sind, mit Verlaub, nicht nur bequem, sondern ungeheuer faule Säcke. Wir wollen diesmal gar nicht über das seit Jahrzehnten debattierte Problem der dürftigen, selten ausreichenden Anwesenheit berichten. Auch das teils leider fehlende Wissen oder, ehrlicher, Halbwissen soll kein Thema mehr sein. Schließlich wissen wir längst, dass Hochschulprofessoren berufen werden, weil sie möglichst als Künstler prominent und somit extrem beschäftigt sind oder, wenigstens, den bereits etablierten Kollegen keine ernstzunehmende Konkurrenz machen. Alles soll nämlich so betulich bleiben, wie es ist.

Denn der Herr oder die Frau Professor hat ja sooo viele Verpflichtungen; da ‚ne eigene Ausstellung, dort eine Jury-Sitzung, dann wieder einen maßgeschneiderten Großauftrag im öffentlichen oder privaten Raum, und vergessen wir die vielen Kinder, Liebschaften und luxuriösen Verpflichtungen nicht. Wie soll da auch noch der Studierende zu seinem Recht kommen? Und, ja, überhaupt, hat der denn Rechte? Soll doch heilfroh sein, dass er später in seine Biografie reinschreiben darf, bei X oder Y studiert zu haben. Das öffnet Türen. Mehr muss nicht sein. Denkt so mancher Professor.

Und im Zuge dieser ganzen Nachlässigkeiten macht sich auch keiner mehr die Mühe, fürs neue, fürs nächste Semester und das regelmäßig anstehende Vorlesungsverzeichnis mal ein paar frische Gedanken zu entwickeln, ein paar neue Zeilen zu texten – über das Profil der Klasse, über den Sinn der Lehre, über die neuen Lehrveranstaltungen. Unsäglich, wie beispielsweise in Dresden die Professoren, darunter etliche durchaus sympathische Faulpelze, den eigenen Quark, Semester für Semester, erneut ins neue Vorlesungsverzeichnis müllen lassen. Kann man dort gut honorierten Künstlern wie Hans-Peter Adamski, Peter Bömmels, Lutz Dammbeck, Ulrike Grossarth, Martin Honert, Wilhelm Mundt oder Carl Emanuel Wolff nicht mal in den Hintern treten? Dreist, wie sie, die meisten Köpfe der Fakultät I, Bildende Kunst, im Verzeichnis fürs Sommersemester 2011, Wort für Wort, nachdrucken lassen, was sie schon im zurückliegenden Wintersemester veröffentlicht haben. Sommer wie Winter? Jacke wie Ho- se? Scheißegal?

So viel Einfallslosigkeit in einer kreativen Institution tut jedenfalls weh – und lässt die Frage aufkommen, wa-rum sich die Studierenden das bieten lassen. Nehmt Eure Professoren endlich an die Kandare! Die, allesamt mit Titeln dekoriert, werden dafür bezahlt, dass sie lehren. Mit Leere hat das nix zu tun.

Karlheinz Schmid“

Nach der veröffentlichten Verunglimpfung im ‚Informationsdienst Kunst‘ durch den bekannten Autor Karlheinz Schmid steht der Text nun endlich für alle Interessierten auf unserem Stura-Blog zur Verfügung. Comments are welcome. Protest oder stille Missachtung ?

Sozialberatung für Studenten der HfBK Dresden

Sozial- und Rechtsberatung bieten, neben unserer Hochschule, auch die Studentenräte der HTW Dresden und der TU Dresden, sowie das Studentenwerk.

Vertreter der Studentenräte der HTW Dresden sowie der TU Dresden, bieten auch den Studenten der HfBK Dresden Beratungs und Hilfe an. Das Referat Soziales der HTW steht unter anderem zu den Themen Studienfinanzierung, Wohnen, Studieren mit Kind, Sozialberatung und Studieren mit Behinderung Rede und Antwort. An der TU gibt es BAföG- und Sozialberatung, Rechts-, Ausländer- und Sektenberatung, sowie Informationen zur Gleichstellungspolitik. Desweiteren bietet auch das Studentenwerk Dresden Beratungen an. Auch hier können Fragen zu den oben genannten Themen gestellt werden. Da es verschiedene Ansprechpartner gibt, findet ihr hier die Links zu den jeweiligen Informationsseiten, Adressen und Telefonnummern.

StuRa HTW Dresden / Referat Soziales
StuRA TU-Dresden / Beratung
Studentenwerk Dresden / Sozialberatung

Natürlich bietet auch unsere eigene Hochschule Beratungsstellen an. Informationen dazu findet ihr im aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Ostrale- Workshops

Liebe Kommilitonen,

zum 5. Mal eröffnet am 1.7. – 4.9.2011 einer der größten Ausstellung internationaler zeitgenössischer Künste Deutschlands auf über 50.000gm – OSTRALE’011 – ihre Tore in Dresden.

Auf der Grundlage der ausgestellten Künste werden Themen mit verschiedenen Techniken der Kunst auch unter Einbeziehung verschiedener Zielgruppen vertieft und realisiert.

Zur weiteren Information finden Ihr im Anhang eine Gesamtübersicht aller Workshops sowie eine Kurzbeschreibung zu jedem Workshop.

Flyercrossover

FlyerFoK

FlyerSelbstbild

FlyerSH5

FlyerUtopia

OSTRALE’011

internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst

vom 1.7. bis 4.9. 2011

Karl Philipp Schmitz

Soziales Kulturmanagement

kulturpaedagogik@ostrale.de

+49 – (0)351 – 6533 763

+49 – (0)176 – 2132 8195

www.ostrale.de

OSTRALE

Zentrum für zeitgenössische Kunst

Messering 8

D-01067 Dresden

LILLEHAMMER

Alle sind herzlich eingeladen!

LILLEHAMMER
Ella Becker & Justus Bräutigam

Ausstellungseröffnung am 19. Mai 2011 ab 19 Uhr
mit Livemusik von Johannes Bratsch

Senatssaal
Brühlsche Terrasse 1
01067 Dresden

Die Ausstellung geht bis 29. Mai und ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

ELLA BECKER | NEUBERTSTRAßE 27 | 01307 DRESDEN |HTTP://ELLABECKER.BLOGSPOT.COM

GLEICH ZEIT

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GLEICH ZEIT Sommeratelier | in der Shedhalle Tübingen | Sommer 2011
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22. August bis 3. September 2011
in der Shedhalle im Alten Schlachthof Tübingen

Einsendungen bis spätestens 26. Juni 2011
Teilnahmebenachrichtigung bis zum 3. Juli 2011

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CALL FOR RESPONSE
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plattform:[no budget] und Shedhalle Tübingen laden erstmals zu einem offenen zweiwöchigen Sommeratelier in die Shedhalle Tübingen ein.

Das Sommeratelier möchte über zwei Wochen einen Experimentierraum eröffnen, in dem künstlerische Arbeit, forschendes Erkunden, vielfältige Aktionen, theoretischer und praktischer Austausch und wechselseitige Inspiration stattfinden können. Wir wollen Menschen ansprechen, die sich dafür interessieren eine 1400qm große Halle und Teile des umgebenden ehemaligen Schlachthofgeländes als Arbeits-, Ausstellungs- und Aktionsraum zu nutzen.

THEMA
In jedem Moment geschehen viele Dinge und existieren mannigfaltige Weltanschauungen gleichzeitig. Sie bezeugen die Vielfalt menschlicher Existenz. Der Arbeitstitel Gleich Zeit soll den groben Rahmen für das Sommeratelier liefern.

Folgende Aspekte von Gleich Zeit können zur Anregung dienen:
* Gleichzeitig im Sinne von parallelen Ereignissen
* Die subjektiv empfundene Relativität eines objektiv gleich langen
Zeitintervalls
* Gleichzeit philosophisch betrachtet: Vergangenes (Erinnertes),
Gegenwart (Wahrnehmung), Zukunft (Erwartetes) bilden im Grunde
genommen eine gleichzeitige Einheit im Jetzt
* Gleichzeitigkeit/Ungleichzeitigkeit (auch im Sinne von individuellen
oder gesellschaftlichen Schieflagen oder Kollisionen, sowie
Verdrängtem und Aufgeschobenem)
* Gleichzeitig im Sinne von Multitasking oder Multithreading
* Gleich im Sinne von demnächst, die unmittelbare Zukunft betreffend
* Parallelwelten, im natur- und kulturwissenschaftlichen Sinn
* Echtzeit/Realtime
* Zeitliche und räumliche Prozesse, auch konkret auf die Arbeit und
das Leben vor Ort bezogen

ORT
Die Shedhalle befindet sich auf dem Alten Schlachthofgelände nahe des Universitätszentrums Wilhelmstraße und ist von der Tübinger Innenstadt leicht erreichbar. Die großflächige und helle Ausstellungshalle ist variabel nutzbar und kann durch flexible Raumelemente unterteilt werden. Die Shedhalle und das Areal kann während der laufenden Ausstellungen und Veranstaltungen zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden oder nach terminlicher Absprache. Bilder finden sich im Internet unter www.shedhalle.de (Menüpunkte „Ort“ und „Dokumentation“).

TEILNEHMER
Es können Menschen aus allen Kunstsparten (Bildende Kunst, Medienkunst, Film, Musik, Literatur, Performance…) oder mit wissenschaftlichem Bezug zum Thema mitwirken.

BEITRÄGE
Es wird sowohl zur kontinuierlichen Nutzung über die gesamten zwei Wochen als Arbeits- und Gestaltungsraum für die Entwicklung und Verwirklichung von Ideen als auch zu begleitenden Einzelevents wie Vorträgen, Lesungen, Seminare, Performances, Kochorgien, Workshops, Konzerte,… aufgerufen. Eine rauschende Gesamtpräsentation am letzten Veranstaltungswochenende bildet den Abschluss. Vorgesehen ist eine Dokumentation des ganzen Geschehens.

BEWERBUNG
* Bitte nutzt das Online-Formular

https://buero.plattform-nobudget.de

* Zusätzliches Dokumentationsmaterial zur Illustration des Projektvorschlags
oder der bisherigen Arbeitsweise (Beschreibung des Konzepts, Texte, Fotos,
Video, Audio u.ä.) für die Teilnahme über zwei Wochen oder des
vorgeschlagenen Einzelevents nach Möglichkeit in digitaler Form (zum
Runterladen oder per mail bis max. 8MB)
* Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt

TEILNAHMEBEDINGUNGEN
* An- und Abtransport sowie Reisemittel müssen von den Teilnehmenden
selbst bestritten werden
* Vor Ort kann Material und technisches Equipment nur im Umfang einer
grundlegenden Infrastruktur gestellt werden
* Versicherung von Exponaten, Technik und Transport ist von den
Teilnehmenden selbst zu übernehmen
* Die Bewerber handeln eigenverantwortlich und haften für eventuelle
Schäden selbst
* Zu berücksichtigen sind die örtlichen Bedingungen der nicht
klimatisierten Halle
* Unterkunft kann nach Absprache und gegebenen Möglichkeiten in Form
eines während der Sommerferien freien Zimmers, einer einfachen
Schlafgelegenheit oder einer Zeltgelegenheit im Garten eines Wohnprojektes
organisiert werden; zur gemeinsamen Verpflegung kann die Küche der
Shedhalle genutzt werden

Für weitere Fragen und Infos kontaktiert uns gerne.

Medienfestival plattform:[no budget] e.V.
Leibnizhaus II
Stauffenbergstraße 30
72074 Tübingen
phone +49 (0) 7071 23 13 2
info@plattform-nobudget.de
http://www.plattform-nobudget.de

in der

Shedhalle Tübingen
Forum für zeitgenössische Künste e.V.
Schlachthausstraße 13
72074 Tübingen
http://www.shedhalle.de

Ringerperformance

Das Ringen als Spiel, Sport und Körperkultur ist so alt wie die Menschheit und gehört zu den wenigen Sportarten,(Schwimmen, Laufen) die ohne Hilfsgegenstände (wie Ball, Schläger, komplizierte Kleidungen) ausführbar sind. Der Kampf spielt sich in einem einfachen offenen Raum ab. Von einem Kämpfer werden die gesamten natürlichen Eigenschaften abverlangt und auf die Probe gestellt: Seine Kraft, seine kombinatorischen Fähigkeiten, seine plastische und räumliche Sensibilität, seine Dynamik und Statik, Beweglichkeit und Intelligenz.

Das Ziel ist, den Gegner zu schultern. Wenn er das nicht schafft, müssen intensivere Aktionen seine Überlegenheit beweisen. Das Besondere des Ringens besteht darin, dass – wie sonst nur beim Liebesakt – hier der enge Körperkontakt innerhalb der gesamten menschlichen Kontakt- und Berührungskultur erlaubt ist. (In anderen Kampfsportarten, wie Judo oder Boxen isolieren die Bekleidungstücke oder Boxhandschuhe die Kämpfer voneinander.)

Während des Kampfes der Ringer umarmt dieser seinen Gegner. Er fühlt dessen Energie, die Härte der Knochen, die Kraft der Muskeln. Er hört den Herzschlag des Gegners, die Töne der Gelenkbewegungen, sowie seine Atmung. Er sieht in den gegnerischen Augen Entschiedenheit, Zweifel oder Angst. Er spürt die Körperwärme des Gegners. In diesen, für die Sinnesorgane sehr intensiven Momenten bilden die zwei kämpfenden Körper komplizierte räumliche plastische Formen – die Körper sind die formbildenden Elemente.
Sehr klar offenbart sich die Intelligenz des Körpers, dessen Möglichkeiten und auch Begrenzungen.

Die Ringer kämpfen nach ihren Fähigkeiten und während des Ringens entsteht ein Statusunterschied zwischen ihnen. Die Spannung des Kampfes besteht darin, dass die Ringer Zweifel haben, was den Ausgang des Kampfes betrifft. Am Anfang sind sie noch potentiell gleichrangige Gegner. Aber am Ende gibt es einen Gewinner und einen Verlierer.

In meiner Veranstaltung reflektiere ich auf die Besonderheit des menschliche Körpers und des Ringens.
(Sándor Dóró)
31.05.2011
Senatssaal- Brühlsche Terasse 1 /// 18.00
Zuschauerbegrenzung: 100 Personen