Archives for: November 2011

*Ästhetik des Makaberen */Totenschädel in Alltag und Kunst/

Die Klasse Kerbach präsentiert
Am Donnerstag, 15.12.2011, 18.30 Uhr
im Aktsaal der HfBK Dresden

*Ästhetik des Makaberen
*/Totenschädel in Alltag und Kunst/

Vortrag von Harald Kimpel
(Kurator, Kunstwissenschaftler)


„Es herrscht Totenkopf-Konjunktur! Einst als letztes menschliches
Überbleibsel zum Symbol für Vergänglichkeit stilisiert, ist der
Totenkopf heute einer umfassenden kommerziellen Resteverwertung
anheimgefallen. Aus dem Bürgerschreck-Emblem ist ein Emblem der
bürgerlichen Gesellschaft geworden. Doch Vanitas lebt! Das in den
Bildwelten der Warenästhetik und Populärkultur zu Tode reproduzierte
Zeichen feiert im Rahmen der bildenden Künste immer wieder
Auferstehung: Es wimmelt von Schädeln auch in der Gegenwartskunst.“
/(Pressemitteilung zu Hamlet Syndrom: Schädelstätten, Begleitbuch zur
gleichnamigen Ausstellung im Marburger Kunstverein, Hrg. Harald Kimpel)/



Vortrag von Gerhard Theewen


Sie sind herzlich eingeladen am


Donnerstag,

den 01.12.11 um 15 Uhr im Aktsaal,

Brühlsche Terrasse 1



zu einem Vortrag von Gerhard Theewen



Gerhard Theewen (*1955 in Köln, lebt und arbeitet dort) studierte von 1977-1984 bei Klaus Rinke an der Kunstakademie Düsseldorf. Von 1996-1984 Herausgeber und Verleger des Künstlermagazins „Salon“. Bis Mitte der 90er Jahre eigene künstlerische Produktion, außerdem Vorträge, Lehraufträge und publizistische Tätigkeit. 1995 Gründung des Salon Verlags. Seither sind über 300 Monographien, Künstlerbücher, Ausstellungskataloge, Werkverzeichnisse sowie Themen- und Theoriebände zur zeitgenössischen Kunst erschienen.


Eine Einladung der Klasse Christian Sery


Herakles Konzept – Ein Gesamtkunstwerk


Donnerstag, 24. November 2011/  19.00 Uhr / Residenzschloss Studiensaal

Herakles Konzept – Ein Gesamtkunstwerk
Lutz Dammbeck spricht über seinen Werkansatz
Film – Lesung – Gespräch

Eine Veranstaltung des Vereins der Freunde des Kupferstich-Kabinetts Dresden e.V.
Kupferstichkabinett Dresden
Residenzschloss / Georgenbau
Taschenberg 2
01067 Dresden

Damm / Huck / Uchman

Lisa Marie Damm / Patricia Huck / Sophie Uchman                                                                            Hamburg / Dresden

Eröffnung Freitag, 25.November    19 h
Ausstellung 26./27. November jeweils 12-20 h

In der Annahme, dass es, wie ein kollektives Bildergedächtnis, genauso einen kollektiven Fragenschatz geben muss,

haben wir uns daran gemacht diesen zu untersuchen.  Fragen, die man stellt und Fragen, die man sich stellt, gängige Fragen,

Fragen, die sich als vergewissernde am Vorhandenen orientieren und solche, die als anzweifelnde oder auch ratlose

über das Bestehende hinausweisen fügen sich zu einem vielstimmigen Chor.

Dazu kommt eine Behauptung falscher Tatsachen, deren Standhaftigkeit sich erst am Eröffnungsabend wird zeigen können…

Also, kommt zahlreich! Wir laden herzlich ein.

f14 – Raum für zeitgenössische Kunst

Fritz-Reuter-Straße 14
01097 Dresden
Tram 13, Haltestelle Friedensstraße

Studenten für die Mitarbeit in Gremien der Fakultät I gesucht

Für den Zeitraum 1. November 2011 bis 31. Oktober 2012 werden Studentinnen und/oder Studenten gesucht, die aktiv in den Gremien der Fakultät I mitwirken wollen.

Studienkommission                                        5 Studenten (stimmberechtigt)

Zulassungskommissionen

Mappensichtung                                1 Student (beratend)

Eignungsprüfung Malerei                   1 Student (beratend)

Eignungsprüfung Bildhauerei              1 Student (beratend)

Prüfungsausschuss                                         1 Student (stimmberechtigt)

Meisterschüler-Prüfungskommission             1 Student (stimmberechtigt)

Meisterschüler-Prüfungsausschuss                1 Student (stimmberechtigt)

AG 250 Jahre HfBK Dresden                          2 Studenten (stimmberechtigt)

Interessierte melden sich bitte bis zum 5. Dezember 2011 im Büro des Dekanats F I.

EMOTION! Gegenwartskunst aus Dresden

Freitag, 25.11.2011 um 19 Uhr

Projektraum Weißer Hirsch

Plattleite 66
01324 Dresden

Malerei, Fotografie, Zeichnung, Video und Objekte von

Matthias Bausch, Marc Floßmann, Markus Lange, Silvia Lorenz, Jörg Schaller, Christine Schiewe, Bignia Wehrli, Denise Winter,

Silke Wobst und Nadine Wölk

Kuratorin: Gwendolin Kremer, M.A.

Musik: Rainer Promnitz (Cello), später: DJ Don Mozzquito

Ausstellung: 25. November 2011 bis 12. Januar 2012

http://www.galerie-grafikladen.de

https://www.facebook.com/pages/Projektraum-am-Wei%C3%9Fen-Hirsch-Galerie-Grafikladen/198561930158602

Studienbegleitende Weiterbildung für junge Filmschaffende

Die Filmproduktionsfirma Tradewind Pictures GmbH veranstaltet jährlich das Qualifizierungsprogramm TP2 Talentpool für den Mitteldeutschen Filmnachwuchs in den Bereichen Drehbuch, Regie und Produktion. Das Programm wird unter anderem von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützt und besteht aus acht interdisziplinären  Workshops, die  studien- und berufsbegleitend konzipiert sind. Das Programm ist die perfekte Ergänzung für Medienwissenschaftliche und Kunstgeschichtliche Studiengänge, sowie für deren Absolventen.

Für den neunten Jahrgang von TP2 suchen wir nun wieder junge Filmtalente, die auf dem Weg ins Filmgeschäft professionelle Unterstützung suchen. Bis zum 27. Februar 2012 kann man sich wieder für das Qualifizierungsprogramm bewerben.

Sticker in der Kunst

Vom Aufkleber in der Mail Art über Streetart bis zum Sticker Award

Eröffnung 18. November 2011, 18 Uhr

WESERBURG Museum for Contemporary Art / Studienzentrum für Künstlerpublikationen in Bremen, Germany

AUSSTELLUNG | 19.11.2011 – 5.02.2012

Das Studienzentrum für Künstlerpublikationen organisiert in Zusammenarbeit mit den International Sticker Awards eine Ausstellung rund um das in den letzten Jahren wieder populär gewordene Medium „Sticker“. Zu sehen sind Aufkleber von bildenden Künstlern aus den Sammlungsbeständen des Studienzentrums und – aus dem Fundus der International Sticker Awards – Arbeiten aus verschiedenen Jahrzehnten der Protest- und Partizipationskultur sowie zeitgenössische Positionen aus Kunst und Alltag.

„Vorsicht Kunst!“ warnt Klaus Staeck mit dem Motiv für Explosionsgefahr Anfang der 1980er Jahre auf einem Aufkleber, in leuchtendem Gelb. In ganz kleinem Format von Absenderaufklebern verkündet ein Künstler, dessen Name nicht bekannt ist: „The Artist sincerely regrets that he is not available for comment at this time“ (Der Künstler bedauert, dass er zurzeit nicht für Kommentare zur Verfügung steht) Jenny Holzer hat ihre „Messages“ unter anderem als Sticker publiziert: „Abuse of Power Comes as no Surprise“ (Dass Macht missbraucht wird, ist keine Überraschung).

Dies sind nur drei Beispiele von Künstler-Aufklebern, die sich in den Beständen des Studienzentrums für Künstlerpublikationen finden. Relativ einfach und preisgünstig in Eigeninitiative herzustellen, konnten künstlerische Werke in großer Stückzahl verbreitet werden – auf dem Postweg, im Rahmen von Aktionen, als Beilage in Zeitschriften oder in weiteren Formen. Zu den bekanntesten Werken der Pop-Art zählt sicherlich Andy Warhols Bananen-Sticker auf dem Plattencover von „Velvet Undergound & Nico“ aus dem Jahre 1971.

„Peel slowly and see“, so die verheißungsvolle Instruktion. Neben den schon genannten Künstlerinnen und Künstlern sind u.a. vertreten: Ben Vautier, Gugliemo Achille Cavellini, Gabór Tóth, Antoni Muntadas, Peter Niemann, Wolfgang Hainke, Thomas Judisch, Robert Watts, Rebelzer und Los Piratoz.

Der seit 2005 jährlich ausgeschriebene „International Sticker Award“ widmet sich dem Aufkleber im Kontext der Street Art. Künstler auf der ganzen Welt haben seit den 30er Jahren gelernt, wie einfach sich die urbane Kommunikation boykottieren lässt: Durch eigene Symbole, Zeichen und Logos oder Verfremdung bekannter graphischer Zeichen. Aufkleber verwandeln die Straße in einen demokratischen Abenteuerspielplatz. Mittlerweile haben sich Sticker zu einer eigenen Kommunikationsform entwickelt, die auf gesellschaftliche Sachverhalte eingeht und diese größtenteils kommentiert – auf künstlerische, politische, ironische oder auch abstrakte Weise. Street Art zeigt sich meist als ein einfach zu fertigender Eingriff, der aber eine hohe Aufmerksamkeit und ein großes Publikum garantiert. Der geringe Produktionsaufwand und die gesellschaftliche Konditionierung, die Logos höher bewertet als Inhalte, tragen zu der enormen Beliebtheit bei.
Dieses Jahr ist der „International Sticker Award“ zu Gast in Bremen und vergibt wie jedes Jahr die Preise für die gelungensten Eingriffe. Da es sich bei Stickern um ein sehr vergängliches und lokal begrenztes Medium handelt, ist die Form eines jährlichen Wettbewerbs mit internationaler Jury ein guter Weg, um die Entwicklung zu fördern und zu dokumentieren.

Anlässlich der Ausstellung in der Weserburg erscheint in der „Kleinen Reihe“ des Studienzentrums eine in Zusammenarbeit mit dem Sticker Award erstellte Katalogbroschüre.
Eine Ausstellung des Studienzentrums für Künstlerpublikationen in Kooperation mit dem International Sticker Award.
Mit Installationen von Matthias Marx, Daniel T. Geiger, Johannes Mundinger, Dirk Sandbaumhüter

www.stickeraward.net | www.weserburg.de

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english version:

From Mail Art stickers to Street Art to the Sticker Award

Opening 18. November 2011, 18 Uhr

WESERBURG Museum for Contemporary Art / Studienzentrum für Künstlerpublikationen in Bremen, Germany

EXHIBITION | 19.11.2011 – 5.02.2012

The sticker, a medium that has become increasingly popular during the last few years, is the subject of an exhibition organized by the Research Centre for Artists’ Publications in collaboration with the International Sticker Awards. Alongside stickers by visual artists from the Research Centre’s collection, the exhibition features works of protest and participation culture over several decades as well as stickers representing contemporary positions in art and in everyday life from the collection of the International Sticker Awards.

“Achtung, Kunst!” (Beware, art!) warns Klaus Staeck with a bright yellow sticker bearing the symbol for danger of explosion from the early 1980s. On a tiny sticker in the format of a return address label an anonymous artist states that “The Artist sincerely regrets that he is not available for comment at this time”. Jenny Holzer publishes her “Messages” as stickers as well as in other forms: “Abuse of Power Comes as no Surprise”. These are just three examples of the artists’ stickers to be found in the collection of the Research Centre for Artists’ Publications. Relatively simple and cheap to produce oneself, stickers enable works of art to be diffused in large quantities – via the post, in the context of actions, as enclosures in newspapers or magazines and in numerous other forms.

One of the best-known works of Pop Art is undoubtedly Andy Warhol’s Banana sticker on the record sleeve of “The Velvet Underground & Nico” from 1971. “Peel slowly and see” indicate the tantalizing instructions. Artists represented in the exhibition, aside from those already mentioned, include Ben Vautier, Gugliemo Achille Cavellini, Gábor Tóth, Antoni Muntadas, Peter Niemann, Wolfgang Hainke, Thomas Judisch, Robert Watts, Rebelzer and Los Piratoz.

The International Sticker Award, which has been conferred annually since 2005, is dedicated to the sticker in the context of street art. Since the 1930s, artists the world over have learned how easy it is to reject urban communication by means of their own symbols, signs and logos or by hijacking recognizable graphic signs. Stickers transform the street into a democratic adventure playground. They have now evolved into a form of communication in their own right, responding to and often commenting – artistically, politically, ironically or abstractly – on social phenomena. Street art appears for the most part to be an easily-produced form of intervention that also guarantees high visibility and a wide public. The low production costs, and the social conditioning which means that greater value is accorded to logos than to content, contribute to the immense popularity of stickers. This year the International Sticker Award presentation is being held in Bremen and will bestow, as it does each year, prizes for the most successful interventions. Because of the ephemeral nature of stickers and the fact that they are often restricted to particular locality, an annual competition with an international jury is a good way of advocating and documenting their development.

On the occasion of the exhibition in the Weserburg a catalogue brochure, produced in collaboration with the Sticker Award, is being published as part of the Research Centre’s “Kleine Reihe” series.
An exhibition of the Reseach Centre for Artists‘ Publications in cooperation with the International Sticker Award.
With Installations of Matthias Marx, Daniel T. Geiger, Johannes Mundinger, Dirk Sandbaumhüter

www.stickeraward.net | www.weserburg.de

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BremenFront


WESERBURG Museum for Contemporary Art / Studienzentrum für Künstlerpublikationen in Bremen, Germany

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag, Mittwoch und Freitag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr
Samstag und Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Die Weserburg liegt zwischen den beiden Weserarmen auf einer Flussinsel, dem so genannten Teerhof. Vom Stadtzentrum ist das Museum mit einem Spaziergang durch die historische Altstadt in nur wenigen Minuten zu erreichen.

Weserburg | Museum für moderne Kunst
Teerhof 20
28199 Bremen
Germany
Telefon 0049-(0)421-59839-0
Fax 0049-(0)421-505247

Kooperation mit dem Werkstattorchester der Hochschule für Musik Dresden

Liebe Studierende der HfbK, lieber Studierendenrat,
wir, das Werkstattorchester der Hochschule für Musik Dresden, planen ein Kunstkonzert zu veranstalten. Das heißt, wir möchten gern mit der HfBk und deren Studierenden kooperieren und unser Sinfoniekonzert mit Werken Borodins, Mendelssohns, Mussorgskis, Schumanns und Faurés, welches Ende Januar stattfindet, künstlerisch festhalten lassen. Die Arbeiten der Künstler sollen in einer kleinen Ausstellung nach dem Konzert präsentiert werden. Dafür brauchen wir interessierte junge Künstler und Kunststudierende, die dieses Projekt gemeinsam mit uns gestalten wollen.
Könntet ihr uns hierbei weiterhelfen? Vielleicht bei einem Treffen?
Viele Grüße

Max Röber, Mitglied des Orchesterrates des Werkstattorchesters

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(Wir leiten eure Anfrage gern weiter, sendet also eine mail an stura@serv1.hfbk-dresden.de)