WECHSELSPIELE – KUNST SACHSENS

Malerei, Grafik, Zeichnung, Lithographie, Skulptur

Verkaufsausstellung 6. Dezember 2011 – 15. Januar 2012
13:00 – 18:00 Uhr u.n.V. (0173-4748011 oder 0371-6661569)
Galerie Oben, Agricolastraße 25, 09112 Chemnitz/ Kaßberg

Irene Bösch / Carlfriedrich Claus / Michael Freudenberg / Eberhard Göschel / Klaus Hirsch / Michael Horwath / Peter Kallfels / Fritz Keller / Gregor-Torsten Kozik / Ruth Leibnitz / Michael Morgner / Gudrun Petersdorf / Nadja Poppe / Stefan Plenkers / Thomas Ranft / Dagmar Ranft-Schinke / Anna Franziska Schwarzbach / Heinz Tetzner / Max Uhlig / Steffen Volmer / Claus Weidensdorfer / Tina Wohlfarth

Kunstgenuss pur – ein Rundgang durch die Kunst Sachsens. Im Dialog präsentiert, vielfältig verknüpft und reich an kulturellen Erfahrungswelten. Die Verkaufsausstellung würdigt Klassiker und junge Künstler Sachsens, vertreten mit ausgewählten Arbeiten in den Medien Malerei, Grafik, Zeichnung, Lithographie und Skulptur. Sie sehen Originale in den Ausstellungsräumen, im neuen Grafikschrank sowie einen umfassenden digitalen Überblick. Dezemberveranstaltungen zu den Künstlern Claus Weidensdorfer, Stefan Plenkers und Dagmar Ranft-Schinke komplettieren die Ausstellung.

Vorrätig: Kunstkalender enviaM 2012 (25,- Euro), Geschenkgutscheine (Werke ab 50,- Euro).

IRENE BÖSCH
Irene Böschs pastellfarbene Werke sind zarte Erzählungen stimmungsvoller Erlebnisse. Getragen werden die Papierarbeiten von der Darstellung menschlicher Werte: Familie, Heimat, Religion.

CARLFRIEDRICH CLAUS
Die Vertretungen des Künstlers in erstklassischen Sammlungen sprechen für sich. Carlfriedrich Claus war ein Einzelgänger vor Ort, versunken in seinen erzgebirgischen Arbeitsraum Annaberg. Von dort kommunizierte er mit aller Welt. Das in den Kunstsammlungen Chemnitz betreute Archiv des Künstlers spiegelt seinen überragenden Erfindungsreichtum.

MICHAEL FREUDENBERG
Caspar David Friedrich und Claude Monet gehören unverkennbar zu den Stichwortgebern des Künstlers Michael Freudenberg. Gewachsene Bilder sind es, Schicht für Schicht in durchdachten Arbeitsgängen aufgebaut und inhaltlich komplettiert.

EBERHARD GÖSCHEL
E. Göschels Stil ist schlicht und konzentriert. Kenner seiner Kunst schätzen die reduzierte Gestaltung seiner “Malerei auf Papier”. Grün, Blau, Grau – einzig diese Farben bilden die Grundlage einer unerschöpflichen Formenvielfalt. Göschel gehört zu den Künstlern, die ein selbstbewusstes Gegenbild zum staatskonformen sozialistischen Realismus geschaffen haben. Seine Unbeirrbarkeit ist zu seinem Markenzeichen geworden.

KLAUS HIRSCH
Wohlabgestimmte Kompositionen zeichnen Klaus Hirschs grafische Arbeiten aus. Sein Werk gehört untrennbar zu den ausgeprägt qualitätvollen Arbeiten der Kulturlandschaft Sachsens.

MICHAEL HORWATH
Ein stiller und gründlicher Arbeiter, fern modischer Strömungen. Jedes seiner Motive greift christliche Symbolik in einer liebevollen und überraschenden Illustration biblischer Geschichte auf. Die Rahmen werden in seine Malerei einbezogen. Entstanden sind zauberhafte, motivisch einzigartige und ruhige Werke.

PETER KALLFELS
Der Bremer Künstler lebt und arbeitet in Chemnitz. Seine rot-orange-bestimmten Werke mit aufwendiger Oberfläche gehören inzwischen zum festen Programm der Galerie.

FRITZ KELLER
Stilistische Anleihen, jedoch mit stark persönlichen Akzenten, nimmt der Künstler Fritz Keller im Schaffen von Karl-Schmidt Rottluff, den er noch persönlich kannte. Kellers Motto: “Ich habe immer Reibung mit der Gesellschaft und fröstele demzufolge nicht so.”

GREGOR-TORSTEN KOZIK
Kozik gehörte zu den großen Fünf der Gruppe Clara Mosch. Mit seiner Experimentierfreude kommt er der Phantasie des Künstlerkollegen Claus nahe. Expressivität ist Koziks Markenzeichen. Ehedem zurückhaltend farbig, ist Farbe nun zum bestimmenden Element seiner Arbeiten geworden.

RUTH LEIBNITZ
Die engagierte und Ihrer Heimatstadt verbundene Künstlerin ist für ihre gekonntes Einfangen interessanter Kulturen und Personenkonstellationen bekannt. Sensibel angelegte Zeichnungen weisen auf den Reichtum kultureller Erfahrungen.

MICHAEL MORGNER
Morgners stilsichere Farbkombinationen Braun-Grau-Schwarz korrespondieren mit tiefen Inhalten. Geschätzt wird der Künstler für seine zeitlosen menschlichen Themen. Geschickt dialogisch platziert, geben seine Metapherfiguren Raum eigener Interpretationen. Morgner erhält den Gerhard-Altenbourg-Preis 2012.

GUDRUN PETERSDORF
Petersdorf ist eine Reisende. Ihre Werke gleichen ausgedehnten Garten- und Parkspaziergängen. Kugelbäume, Weinberge, barocke Schlossanlagen – mondäne Zitate einer entrückten Welt.

NADJA POPPE
Ausgebildet bei der Dresdner Professorin Elke Hopfe, widmet sich Nadja Poppe den Sujets Landschaft und Porträt. Der diesjährige Ankauf der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zeugt vom Vertrauen in die Qualität der Zeichnungen der jungen Künstlerin.

STEFAN PLENKERS
Unermüdlicher Arbeiter im Bereich großformatiger starkfarbiger Malerei. Zeichenhaft konturiert Stefan Plenkers figürliche Vorbilder ohne Festlegung auf die Begriffe Abstraktion oder Figuration. Mit dieser Zwischenstellung nimmt Plenkers seit Jahren einen festen Platz in der sächsischen Kunst ein. Neu ist seine Hinwendung zu Übermalungen farbiger Leinwände mit seiner eigentlichen Lieblingsfarbe Schwarz.

THOMAS RANFT
Filigrane utopische Welten kennzeichnen Ranfts Werk. Ranft ist Gründungsmitglied der Gruppe Clara Mosch und Künstlerfreund von Michael Morgner. Bestimmend sein landschaftlicher Umgebungsraum Erzgebirge.

DAGMAR RANFT-SCHINKE
Lebendige Schilderungen tiefer menschlicher Inhalte. Radierungen und Zeichnungen weisen den Blick auf wenig thematisierte Sujets. Eines ihrer Lieblingsmotive, der Pegasus, schwebt federleicht durch großartig angelegte Zeit- und Ortunbestimmbare Bildräume.

HEINZ TETZNER
“Ich male, wie ich atme…”, Tetzners Worte beschreiben seine emotionale und beständige Hingabe an seine Profession. Das Tetzner-Museum in Sachsen zeugt vom hohen Stellenwert des Künstlers.

MAX UHLIG
Sein Werke, Landschaften und Porträts, in kalligraphischer Formensprache sind Klassiker der Kunst. Vertreten in renommierten Sammlungen und immer wieder für Ausstellungen angefragt, gehört er zu den Vorbildern vieler junger Künstler und Meisterschüler. Sein zweiter Arbeitsort Frankreich gibt einen unverkennbaren Einfluss.

STEFFEN VOLMER
Der in Leipzig ausgebildete Künstler ist bekannt für seine stark figürliche Arbeit in abstrakten Landschaftsräumen. Diese eigenartige Melange fesselt den Blick auf besondere Weise. Unergründlich bleiben die Bezüge der beiden gewählten Formationen.

CLAUS WEIDENSDORFER
Zeichnungen voll skurriler Blicke auf Alltagsszenen. Weidensdorfer ist ein stiller Beobachter. Umgebungsräume und Personen finden sich in neu gestellter Perspektive, aufgeladen mit nuancierten Details. Ehemals Professor an der Dresdner Hochschule für Bildende Kunst scheint seine Vorliebe ganz in amüsiert geschilderter Kommunikation zu liegen.

TINA WOHLFARTH
Tina Wohlfarth gehört neben Nadja Poppe zu der jungen Künstlergeneration der Region. Die Arbeiten beider Künstlerinnen wurden in diesem Jahr mit einem Ankauf durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gewürdigt. Das Werk stellt sich souverän neben die künstlerischen Sprachen etablierter Künstler der Galerie.

BITTE VORMERKEN: VERANSTALTUNGEN IM DEZEMBER

F I L M –  U N D  K Ü N S T L E R A B E N D E
Eines der spannendsten Momente im Kontext Kunst sind die Gespräche mit den Künstler sowie filmische Einblicke in Ihr Atelier, Ihre Lebenswelt, Ihre Intentionen und Inspirationen. Wenn Sie Freude am originaler Kunst haben und angenehme und ruhige Momente in vorweihnachtlicher Zeit schätzen, eröffnen sich mit unseren Dezemberveranstaltungen eine reiche Vielfalt schöner Momente zu weihnachtlichen Köstlichkeiten. Wir stellen vor: Claus Weidensdorfer, Stefan Plenkers und Dagmar Ranft-Schinke. Herzlich Willkommen in den neu gestalteten Räumen einer Jugendstilvilla im Herzen des Chemnitzer Kaßberg.


22. Dezember 2011, 19:30 Uhr,  Galerie Oben
F I L M  U N D  K Ü N S T L E R G E S P R Ä C H
Dagmar Ranft-Schinke “Lichtblick”
Ranft-Schinkes Werk steht für lebendige Schilderungen tiefer menschlicher Inhalte. Radierungen und Zeichnungen weisen den Blick auf wenig thematisierte Sujets. Eines ihrer Lieblingsmotive, der Pegasus, schwebt federleicht durch großartig angelegte Zeit- und Ortunbestimmbare Bildräume. Neue Werke der Künstlerin sind für diesen Abend angekündigt. In lebendigen Schilderungen führt sie uns durch Ihr Schaffen, Ihre neuesten Projekte und Ihre Arbeits- und Gedankenwelten.
Anwesende Künstlerinnen im Gespräch: Dagmar Ranft-Schinke/ Chemnitz und Nadja Poppe/ Dresden
Veranstaltungsort: Galerie Oben, Chemnitz, Agricolastraße 25, 09112 Chemnitz
Preis inkl. Getränke und weihnachtliche Snacks: 10,- Euro
begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldung an post@galerieoben.de oder 0371-6661569: bis 21.11.2011

1 comment:

  1. dr dre beats

    Writing isn’t an easy task for everyone, but you make it look easy Every point you have made here is well written and informative. I concur with your thoughts here.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>