Archives for: Mai 2012

QUESTIONI D’AMORE. DIE LIEBE IN DER KUNST.




Die Klasse Macketanz lädt ein
DONNERSTAG, 31. MAI
18:00 UHR
// im Aktsaal der HfBK Dresden

Öffentlicher Vortrag
DR. ELISABETH PRIEDL
// Akademie der bildenden Künste Wien
QUESTIONI D’AMORE.
DIE LIEBE IN DER KUNST.

Theorie und Praxis der Liebe.
Liebes- und Geschlechterverhältnisse in der Kunst der Renaissance.

Liebe ist keine reine Privatsache und war es nie. Die Facetten von Liebesangelegenheiten sind weitreichend und spiegeln vielfältig gesellschaftliche, philosophische, literarische, medizinische und juridische Aspekte einer Kultur wider, wobei individuelles Begehren und Affekte offensichtlich auch  in Widerspruch zu gesellschaftlichen Normen stehen können. In der Kultur der Renaissance schienen Liebesverhältnisse aus einer positivistischen Sicht des 19. Jahrhunderts ein egalitäres Verhältnis angenommen zu haben, die Jakob Burckhardt geneigt war als „modern“ zu bezeichnen, weil sie anscheinend der Entwicklung des Individuums, auch des weiblichen, viel Raum einräumten.  „Zum Verständnis der höheren Geselligkeit der Renaissance ist wesentlich zu wissen, dass das Weib dem Manne gleich geachtet wurde.“ (Jakob Burckhardt: Die Kultur der Renaissance in Italien, 1860). Unzählige Darstellungen der Venus und von venusähnlichen Frauen in den bildenden Künsten scheinen dies zu belegen. Und dennoch: War das wirklich so? Wie können wir diese Liebesdarstellungen aus unserer gegenwärtigen Sicht interpretieren? Was sagen sie über die Geschlechterverhältnisse in der Renaissance und den Status von Frauen und Männern aus? Was können uns Bilder zeigen, worüber nicht gesprochen werden durfte?

Elisabeth Priedl studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Wien, Graz und Roma III. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bibliotheca Hertziana am Max-Planck Institut für Kunstgeschichte in Rom, leitete von 2001 bis 2004 die Galerie KlausEngelhorn für zeitgenössische Kunst und promovierte 2004 am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien mit der Arbeit ‚Die beiden Susannen des Kardinals Girolamo Rusticucci. Zum didaktischen Bildprogramm von Santa Susanna in Rom.‘ Seit Oktober 2007 lehrt Priedl als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der bildenden Künste Wien, seit Oktober 2010 ist sie dort zudem Senior Scientist. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Italienische Kunst und Kunsttheorie der Frühen Neuzeit, nachtridentinische Kunst sowie Gender in der Frühen Neuzeit.


Aktsaal der Hochschule für Bildende Künste Dresden
Brühlsche Terrasse 1
01067 Dresden

***
Klasse Macketanz
klassemacketanz@gmail.com
www.klassemacketanz.de

Günstigere Tickets für Studierende der HfBK

Auch dieses Jahr stellt die Forsythe Company wieder günstigere Tickets für die HfBK Studenten zur Verfügung.
Wer an Tickets interessiert ist schreibt bitte eine Mail an Saskia.Wunsch@yahoo.de
Die Tickets könnt ihr dann an der Abendkasse (bis 20 min vor Vorstellungsbeginn ) abholen.

Wiederaufnahmepremiere
Decreation
25., 26., 27. Mai, 20 Uhr
Eine Arbeit von William Forsythe
7,- €
In eglischer Sprache.
Kein Einlass für Kinder unter 14 Jahren.
In »Decreation« migrieren Dialoge, Figuren und körperliche Anweisungen zwischen den Tänzern in einem raschen, schlitternden Wechsel von Körper zu Körper, während sich das Stück in einem Labyrinth aus Verformung, Zärtlichkeit und Raserei entfaltet.
Neufassung (Barcelona 2010)
Yes we can’t
2., 3., 6., 7., 8. Juni, 20 Uhr
Eine Arbeit von William Forsythe und den Tänzern der Forsythe Company
Studenten: 7,- €
Kein Einlass für Kinder unter 12 Jahren.
Das Spektakel des Ringens um die außergewöhnliche Darbietung wird jederzeit vom Angstgespenst des Scheiterns heimgesucht. Die absichtsvolle Inszenierung des Malheurs in »Yes we can’t« spiegelt den von Beckett in die Worte Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.‹* gefassten Entschluss, nimmt die Fassade des ausgezeichneten Darbietungsniveaus auf ironische Weise zurück und enthüllt, dass sie zwangsläufig unhaltbar und immer unvollkommen ist.
(*Samuel Beckett, Worstward Ho)
Dresdenpremiere
(theLID
14., 15., 16., 17. Juni, 20 Uhr
Eine Choreografie von Ayman Harper mit Livemusik von Matmos
Studenten: 6,50 €
»(theLID« ist kein Endprodukt. Es ist der Beginn einer Annäherung an ein Bewegungskonzept, in dessen Mittelpunkt die Erzeugung von Klangkompositionen durch den Körper steht. Der erste Teil einer Studie, der sich Ayman Harper in den nächsten Jahren widmen wird. It’s all about listening. Ayman Harper

SAVE THE DATE:
2. Juni, 18 Uhr, Nancy-Spero-Saal,
HELLERAU-Europäisches Zentrum der Künste
Vortrag – Dr. Freya Vass-Rhee
Das Erbe Dalcrozes: 100 Jahre Improvisationstechnologien
Neben den Vorstellungen der Forsythe Company im Mai und Juni bietet die Tanzwissenschaftlerin und Dramaturgin Dr. Freya Vass-Rhee einen Vortrag mit dem Titel »Das Erbe Dalcrozes: 100 Jahre Improvisations-technologien« an, in dem sie die Geschichte des Engagements für die tänzerische Wahrnehmung von Emile Jaques-Dalcrozes Plastique Animée bis hin zu William Forsythes jüngsten Improvisationsparadigmen nachvollzieht.
Eintritt frei.

Mensa braucht Feedback

Hat's geschmeckt?Nachdem das Treffen mit dem Studentenwerk, dem Stura und dem Mensabetreiber stattgefunden hat, versucht die Mensa Brühl ihr Essensangebot zu verbessern. Es gibt nun mehr Salataswahl und weniger Gerichte, dafür mit hochwertigeren Zutaten. Trotzdem gibt es noch Punkte, die stark verbesserungswürdig wären.

Damit die Mensamitarbeiter wissen, was uns schmeckt, was nicht und in welche Richtung sie jetzt „verbessern“ sollen, ist es wichtig, dass es ein Feedback gibt. Dabei ist Lob genauso wichtig, wie Kritik. Es wäre schade, wenn wir aneinander vorbeiarbeiten, weil die Mensabetreiber nicht wissen, was uns nicht gefällt. Also das nächste Mal nach dem Essen an der neuen, schicken Feedback Box stehenbleiben (direkt am Eingang) und kurz notieren, wie es war. Die Kritik kommt sofort zu den Mensabetreibern. Oder ihr bewertet im Internet auf der Seite des Studentenwerks: https://www.studentenwerk-dresden.de/mensen/lob_kritik.html

CYNAL – Open call for artists

Künstlerausschreibung
Der gefühlte Wert der Lee(h)rstelle

„CYNAL – Neue Kunst im Dialog“ ist eine virtuelle und reale Plattform für zeitgenössische Kunst und interdisziplinäre Diskurskultur. Unter CYNAL.DE machen wir Termine aus Kunst und Kultur bekannt und öffnen so den Zugang in die freie Szene Dresdens und Umgebung. Ein weiterer Fokus ist die Auseinandersetzung mit kritischen Fragestellungen aus Kunst und Wissenschaft. Diese werden in transdisziplinären Texten und den regelmäßig stattfindenden CYNAL- Salons verhandelt.
Für Herbst 2012 plant CYNAL die Veröffentlichung eines künftig halbjährlich erscheinenden Kunstjournals im Sonderformat (19 x 24 cm), das eine Sammlung jeweils aktueller Tendenzen und Debatten der Kunst, Wissenschaft, Philosophie und Lyrik darstellen soll. Die Auflage beträgt 500 Stück. Das Layout folgt individuellen, freien grafischen Umsetzungen. Die übergeordnete, thematische Klammer lautet:

„Der gefühlte Wert der Lee(h)rstelle“



CYNAL bietet jungen Künstler_innen die Möglichkeit, 5 bis 6 Arbeiten abzudrucken. Diese sind insbesondere für eine farbige Doppelseite in de r Heftmitte sowie das Cover vorgesehen. Darüber hinaus wird der/die ausgewählte Künstler_in mit einem kurzen Text im Vorwort der Printausgabe vorgestellt werden.

Um eine Auswahl treffen zu können, bitten wir darum, uns Eure Kunstwerke in elektronischer Form bis 10. Juni 2012 per Email mail@cynal.de zu schicken. Bitte keine Originale! Die Bilddateien (tif, jpg, jpeg, eps) müssen eine Auflösung von 300 dpi haben. Die einzige Beschränkung ist die Abdruckfähigkeit des Werkes! Wir freuen uns auf Eure Beiträge.

Deadline: 10. Juni 2012 (Einsendeschluss)

Info- Veranstaltung zu Novelle des sächsischen Hochschulgesetzes

Wann: Mittwoch, den 6.6. 2012, um 18.30 Uhr

Wo: TU Dresden, ZEU/ 260/ H, Zeuner-Bau, George-Bähr-Straße 3c

Organisiert wird die Veranstaltung in Kooperation zwischen dem Referat
Hochschulpolitik des StuRa TUD, sowie dem Bildungswerk der Konferenz
Sächsischer Studierendenschaften.
Thema: Was ändert sich für die Studierenden? Was ändert sich im
Zusammenspiel der verschiedenen Statusgruppen an der Hochschule? Wohin steuert die sächsische Hochschulpolitik? Wie viel „Freiheit“ steckt denn in der „Automomie“?
Als Redner sind die beiden frischgewählten Sprecher der Konferenz
Sächsischer Studierendenschaften, Daniel Rehda (TUD) und Florian Sperber (UL), eingeladen. Die Moderation und ergänzende Beiträge werden von Mitgliedern des Referats Hochschulpolitik übernommen.
Insbesondere sind auch alle Studierenden und Mitglieder der anderen Dresdner Hochschulen herzlich eingeladen.

Freiraumbesetzung II // 3. Juni

Der Freiluftkunstraum HAIFISCHE DRESDEN SÜD-WEST im Plauenschen Grund wird mit vier weiteren Kunstprojekten besetzt. Die Haifische laden ein, sich erneut dazu zu setzen!

15 Uhr ANBISS Susanne Altmann, Birgit Schuh und Anke Binnewerg, Hegereiterbrücke, Nähe Tharandter Str. 101

15.30 Uhr DER PLAUENSCHE GRUND ERZÄHLT Christoph Rodde performt den Plauenschen Grund, Wiese vor dem „Ingridtunnel“

16.30 Uhr SOUNDTRACK Textsoundcollage von Dominique Fliegler/Jens Binnewerg/Ralf Sturm, Hofmühle Dresden

17:30 Uhr LEADERSHIP Führung durch den Freiluftkunstraum, Beginn S-Bahnhof „Dresden-Plauen“

BIENERT`S LADEN lockt mit Haifischhappen und anderen Leckereien.

GEOGRAFFITI von Anja Sonnenburg zeichnet verborgene Schichten an die Wand der S-Bahn-Unterführung.

DER PLAUENSCHE GRUND ERZÄHLT von Christoph Rodde ist eine lebende Skulptur, die sich wöchentlichauf der Wiese vor dem „Ingridtunnel“ einfindet.

HYD INVEST von Christoph Bartsch/Marcus Große hat neben der Tharandter Straße 101 irgendetwas vor und ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis.

SOUNDTRACK von Dominique Fliegler/Ralf Sturm/Jens Binnewerg gibt dem Tal an zehn Orten eine Stimme.

Euer NEIN zur Rentenversicherungspflicht für Selbstständige!! (Petition)

Hallo unsere zukünftigen Freiberufler der HfBK Dresden: Der Bundestag plant, dass Selbsständige und Freiberufler unter 30 Jahren ab 2013 einen Pflichtbeitrag von 350 bis 400 € im Monat (das sind im Jahr ca. 3600 €) an Rentenversicherung an den Staat oder private Kassen zahlen müssen! Das wäre das aus für viele von uns, die nach dem Studium eine Existenzgründung ins Auge gefasst haben. Denn mit diesem hohen Betrag wird schon der Gedanke an eine Existenzgründung im Keim erstickt.

Wir fordern Euch auf eine Petition für den deutschen Bundestag bis zum 22.05.2012 zu unterzeichnen:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D23835