Archives for: Januar 2013

Stellungnahme 13. Februar

Ick kann jar nich so ville fressen, wie ick kotzen möchte“

(Max Liebermann, deutscher Maler, 1933)

 

Wie in den vergangenen Jahren steht Dresden auch dieses Jahr am 13. Februar, dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens 1945, wieder einiges bevor: Seit Jahren instrumentalisieren (Neo-)Nazis diesen Tag, um ihre menschenverachtende Ideologie auf die Straße zu tragen und dem Geschichtsrevisionismus – in Form des „Mythos Dresden“, der unschuldigen Stadt der Opfer- zu frönen.

In den letzten Jahren konnte ein Zusammenwirken verschiedenster Aktionsformen und Spektren den Aufmarsch der Nazis massiv stören und zum Teil verhindern.

Wir, als Vertretung der Studierenden der HfBK Dresden solidarisieren uns mit allen Aktivist_innen, die diesen Tag für die Nazis zum Desaster machen.

In Kooperation mit dem Stura der TU Dresden finden im Januar 2013 Veranstaltung zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema statt. Wir rufen dazu auf, die Möglichkeit zu nutzen und sich breit zu informieren.

So findet am Donnerstag, den 24.1. eine Veranstaltung im Aktsaal der hfbk zum Thema Propagandafilm statt.

Für den Tag selbst wünschen wir allen Dresdener_innen auch dieses Jahr wieder Entschlossenheit wenn es darum geht, gegen die menschenverachtende Ideologie Zeichen zu setzen.

Links zur weiteren Information:

keineruhe.noblogs.org

dresden-nazifrei.com

stura.tu-dresden.de/1302

IMKE FOLKERTS PREIS

für bildende Kunst
6. Imke Folkerts Preis: 2013 dotiert mit 10.000 €
Preissumme: 10.000 Euro
Teilbarkeit der Preissumme: ja, vorzugsweise für Künstler bis zum 30. Lebensjahr
Teilnahmeberechtigung für Personen: international
Teilnahmeberechtigung von Werksparten: Malerei, Zeichnung, Grafik, Skulptur, Fotografie
Bewerbungsverfahren: Online-Bewerbungen auf www.imke-folkerts-preis.de
. Jury: Judith Böke, Böke-Museum & Freie Kunstschule Leer Astrid Brandt, Künstlerin Prof. Dr. Ulrich Krempel, Sprengel Museum Hannover Peter Kuckei, Künstler Prof. Peter W. Schaefer, Hochschule für Künste Bremen
Bewerbungsschluss: 14. Juni 2013
Ausstellung (Preise und engere Wahl): 11. bis 28. Juli 2013 (Greetsieler Woche, Greetsiel)
Weitere Informationen: www.imke-folkerts-preis.de

„Die Kunst geht nach Brot“

„Die Kunst geht nach Brot“

CYNAL bietet 5-10 Künstler_innen die Möglichkeit Arbeiten zum Thema im Kunstjournal abzudrucken. Dafür kann sich bis zum 20. Februar 2013 online per Email an mail@cynal.de beworben werden. Abbildungen der Kunstwerke sind in digitaler Form zusammen mit dem vollständig ausgefüllten Formular einzureichen. Bitte keine postalischen Bewerbungen, Einsendungen werden nicht zurückgeschickt. Gern kann noch eine Beschreibung des jeweiligen Werkes bzw. der Werkgruppe beigefügt werden.

Neben dem Abdruck der Arbeiten werden diese und die jeweiligen Künstler_innen mit einem Kurztext in der Printausgabe vorgestellt. Cover und Rückseite von #CYNAL 02 sind für die überzeugendsten Kunstwerke vorgesehen. Den Entscheid über die Auswahl führt eine Jury, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Spätestens nach der Auswahl der Werke sind uns druckfähige Daten zu übermitteln (Bilddateien mit einer Auflösung von 300dpi als TIF, JPG, JPEG, EPS).

Wir freuen uns auf Eure Beiträge!

Deadline: 20. Februar 2013 (Einsendeschluss)

Ansprechpartner für die Ausschreibung: Katja Dannowski

 cynal.de

aus solidarität mit den besetzer_innen des KOK16

Seit dem Jahreswechsel wird der letzte Freiraum auf dem
Universitätsgelände bedroht. Die Universitätsleitung hat zum 11. Januar
2013 die Räumung des Kok16 verfügt. Daraufhin haben die NutzerInnen das
Gebäude besetzt, welches im Winter 2009 im Zuge des Bildungsstreiks
erkämpft worden ist. Obwohl der Universitätsleitung schon seit langen
bekannt war, dass Probleme mit der Heizung bestehen, sind die
NutzerInnen des Flachbaus 16 erst am 26. November über die sofortige
Nutzungseinschränkung in Kenntnis gesetzt worden. Diese beinhaltete
einen unangekündigten Austausch der Schlösser und die Beschränkung der
Öffnungszeit an Werktagen bis 22:00 Uhr. Die Universität hat trotz der
bekannten Mängel nichts unternommen um die Nutzbarkeit der Räume
sicherzustellen. Daraufhin haben wir sofort ein Gespräch angeboten,
statt darauf einzugehen folgte bereits am 5. Januar die Aufforderung
das Gebäude bis zum 11. Januar zu räumen. Da es in dieser kurzen Zeit
unmöglich war Ersatzraum zu finden und seitens der Universitätsleitung
keine Gesprächsbereitschaft gezeigt wurde, haben wir uns entschlossen
die Räume zu besetzen. Damit wollen wir für die Bereitstellung neuer
Räume kämpfen, um den letzten Freiraum auf den Unigelände zu erhalten.
Am Samstag Morgen (12. Januar) hat die Universitätsleitung den Strom
abstellen lassen. Trotz der untragbaren Verhältnisse (ohne Heizung,
ohne Wasser, ohne Strom) sind wir entschlossen den Protest weiter
fortzuführen, bis die Universitätsleitung zeitnah Ersatzräume
zusichert. Um eine kurzfristige Entspannung der Situation
herbeizuführen fordern wir, dass der Strom sofort wieder angestellt
wird. Um unseren Widerstand weiter bekannt zu machen werden im Laufe
der Woche mehrere Veranstaltungen stattfinden. Für UnterstützerInnen
und Interessierte wird es täglich warmes Essen geben.

eine ZEITUNG …

… als hochschulübergreifendes Projekt: Initiiert von der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig gibt es die Idee als Vernetzung und Austausch ein Zeitungformat ins Leben zu Rufen.

Erstes Treffen zur Ideensammlung und Interessensfindung, am

23.01.2013, 18.30 Uhr im Stura-Zimmer

Wer nicht kommen kann, aber trotzdem gerne mit dabei wäre: Bitte eine Email an stura@serv1.hfbk-dresden.de

Einladung

20121205_Poster_Faust5-212x300Die Linke Medienakademie (LIMA) zu Berlin lädt zur LIMAwerstatt und „maßgeschneiderten Workshops“ rund um das Thema „Medien kompetent nutzen, gestalten und diskutieren“ ein:

11.-15. März, in Berlin, weiteres unter: http://linke-medienakademie.de/

EINLADUNG

Der STURA der HfBK läd im Rahmen der Veranstaltungsreihe rund um den 13. Februar ein

am 24.1.2013 um 18:30 Uhr
in den Aktsaal der hfbk Dresden

Referent: Dr. Karsten Fritz, Medienkulturzentrum Dresden

Im Dritten Reich beruhte die Herrschaft der NS-Führung nicht nur auf
Unterdrückung des Widerstandes und Staatsterror gegen die politischen
Gegner des faschistischen Systems, sondern insbesondere auch auf der
umfassenden Indoktrination einer breiten Bevölkerung. Unter Goebbels
wurden dabei insbesondere die neuen Massenmedien Radio, Fernsehen
und Film als Instrumente zur Erhaltung der Macht genutzt.
Das Dritte Reich kann somit zu Recht als Vorreiter im Bereich der
Propaganda angesehen werden. In diesem Vortrag soll der Einsatz
demagogischer Filme im Mittelpunkt stehen. Ihre Wirkung auf die Bev-
ölkerung und ihre Bedeutung für die NS-Führung sollen in diesem Vor-
trag dargestellt werden.

weitere Informationen:
http://www.stura.tu-dresden.de/1302