Neuer Kaffee

 

Womöglich hat es schon der/die eine oder andere Studierende auf der Vollversammlung gehört oder auch unabhängig davon bemerkt: Der von einem konventionellen Anbieter betriebene Kaffeeautomat am Standort Güntzstraße wurde ausgetauscht; stattdessen sind jetzt am neuen Apparat fair gehandelte Produkte erhältlich. Geliefert werden sie von der Rösterei Westhoff, die eine Bio-Transfair-Linie in Zusammenarbeit mit Erzeugern in Süd- und Mittelamerika anbietet. Für diejenigen, denen es nicht geläufig sein sollte, sei erläutert, dass Produkte mit dem Fairtrade-Siegel Produktionsstukturen entspringen, die auf gerechteren und direkteren Handelsbeziehungen aufbauen. Kleinbauern wird dabei durch Fairtradestandards ein Mindestlohn garantiert, sie profitieren von Maßnahmen der sozialen Sicherung, des Arbeitsschutzes und erhalten Mitbestimmungsrechte. Kinder- und Zwangsarbeit sind ausgeschlossen. Dadurch wird langfristig die Stärkung der Binnenwirtschaft in den Erzeugerländern und der Abbau ungerechter Wirtschaftsstrukturen angestrebt. Detailliertere Informationen findet Ihr unter fairtrade-deutschland.de.

 

Und auch die Becher sind besonders fein. Wie schon durch das grüne Blättermuster suggeriert, sind sie speziell umweltfreundlich, da hergestellt aus Bagasse (das ist ein nicht essbares Abfallprodukt aus der Zuckerrohrverarbeitung) und damit ressourcenschonend. Innen überzogen mit PLA-Folie, eine Plastikalternative basierend auf Maisstärke, sind sie überdies theoretisch biologisch abbaubar.

 

Ihr seht, es ist eine vorteilhafte Sache, in die Ihr 20 cent mehr pro Becher investiert. Wenn Euch das Ganze überzeugt wäre es auch möglich, die Automaten an den anderen Hochschulstandorten zu ersetzen. Also konsumiert eifrig!

 

 

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