VORTRAG IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG!

Ausgehend von Antonio Gramsci, der Widerstand
als eine revolutionäre Utopie begreift, die durch
einzelne Subjekte in die Gesellschaft getragen wird,
soll am Beispiel der HipHop – Kultur beleuchtet
werden welchen immensen Stellenwert die Produktion
und Rezeption von Kunst zur Herausbildung
von bewusst handelnden Individuen besitzt. Der bewusst
handelnde Mensch reagiert nicht nur, sondern
setzt sich in schöpferischen Prozessen reflexiv und
kreativ mit seiner Umwelt auseinander, dies lässt ihn
nicht legitimierte Herrschaftsverhältnisse erkennen
und ermächtigt ihn dazu, Widerstand auszuüben. Ein
Kunstbegriff der Kunst nicht als einen festgelegten
Kanon von Werken, sondern als eine soziale Praxis
begreift, ist dabei die Grundlage für die Entwicklung
der Idee des Ästhetischen Widerstands.

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