RÜCKBLICK Agouti

agouti
Agouti sind die ungleichmäßig, mehrfarbigen Haare von Katzen und Nagern. Der Vortrag von Florian Hüttner (Künstler aus Hamburg und Bad Tölz / florianhuettner.de) hatte eine ähnliche Färbung.
Das Feld zwischen der Selbstorganisation als Gruppe und eigener bildnerischer Arbeit ist es, was mich besonders interessiert: Florian ist Teil der Galerie für Landschaftskunst (http://www.gflk.de/index.php?title=Hauptseite). Till Krause sprach im letzten Jahr bereits über die Idee einer offenen und selbstbestimmten Gruppe. Der Versuch sich ein eigenes Netzwerk im gegenwärtigen Kulturbetrieb zu schaffen, welches weniger das einzelne (Kunst/Künstler_innen) Objekt, als viel mehr einen langwierigen Prozess ins Zentrum der gemeinsamen Arbeit stellt interessierte mich. Die Frage, wie es möglich ist auch damit eine Existenzgrundlage zu schaffen, die nicht auf Kunstding = Ware gründet wurde ebenso wiederholt diskutiert. Der Seminartag stellte sich als gemütliche Runde heraus. Wir besprachen Arbeiten der Teilnehmenden, besuchten Christiane Meneke im fast leeren Kunsthaus und sahen Florians Film über Peter Fend. Fiktion und ein bisschen Utopia, aber was ist schon echt? Es war wirklich schön.

0 comments:

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>