WEM GEHÖRT DIE STADT – ein Vortrag

park fiction!
Mittwoch, 4. Juni 2014 – 16:40
HSZ 301/U (TU DRESDEN, BERGSTRASSE)
„Eines Tages werden die Wünsche die Wohnung verlassen
und auf die Straße gehen… die Wünsche werden die Wohnung verlassen
und dem Reich der Langeweile, der Verwaltung des Elends ein Ende
bereiten.“
Mit diesem Programm wurde auf der Documenta 11 ein Projekt vorgestellt,
das unter dem Namen Park fiction seit 1995 in Hamburg erfolgreich
auf die städtebauliche Um- und Neugestaltung des Hafenviertels St.
Pauli Einfluss nimmt. Entgegen dem Plan zur Privatisierung und Bebauung
mit einem millionenschweren Gebäuderiegel am Hafenrand ist es einem,
laut Selbstdarstellung, „cleveren Bündnis“ von interventionistischen AnrainerInnen,
sozialen Einrichtungen im Stadtteil, dem Golden Pudel Club,
KünstlerInnen und BewohnerInnen der ehemals besetzten Häuser in der
Hafenstraße gelungen, was Mitte der 1990er Jahre zunächst utopisch scheinen
musste: die Realisierung eines öffentlichen Parks als Widerlager zur Unterwerfung
des städtischen Raumes unter kommerzielle Interessen.
Bettina Uppenkamp ist seit 2013 Professorin an der Hochschule für Bildende
Künste Dresden. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kunst der frühen
Neuzeit (Schwerpunkt Italien), zeitgenössischer Kunst, Geschichte und Theorie
der Geschlechterordnungen sowie ihrer Repräsentation.
park fiction!

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