Alte Beiträge

INFOOOOO!

Liebe Studierende,

wir möchten Euch auf eine interessante Seminarreihe “Gemeinsam Brücken bauen – Bürgerbeteiligung auf der kommunalen Ebene” aufmerksam machen. Nähere Informationen zu den Seminaren findet Ihr unter: www.lokale-demokratie.de/seminare Folgende Termine und Orte stehen zur Verfügung:

– Görlitz – 23. Juni 2014, 9-16 Uhr – Stadtverwaltung Görlitz – Bautzen – 24. Juni 2014, 9-16 Uhr Landratsamt Bautzen – Meißen – 25. Juni 2014, 9-16 Uhr – Evangelische Akademie Meißen – Dresden – 28. Juni 2014, 9-16 Uhr – Umweltzentrum Dresden

Für Eure Teilnahme erhaltet Ihr ein Zertifikat. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. Gemäß § 24 Abs. 3 Nr. 7 SächsHSG ist der Seminarbeitrag in Höhe von 18,- Euro grundsätzlich förderfähig. Bitte setzt Euch mit Eurem StuRa in Verbindung. Mit besten Grüßen
STURA Mittweida

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Notiz!

Kürzungen in der sächsischen Bildungslandschaft?
Nicht mit uns! Ein Brief von Dr. Dietrich Raue, Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Uni Leipzig beschreibt die Situation und nimmt Stellung.

Zu lesen HIER.

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INFOOOOO!

JUNI IN DRESDEN: NAZIAUFMÄRSCHE VERHINDERN

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Am 07. Juni wollen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet den Versuch unternehmen, in Dresden einen Aufmarsch unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ zu veranstalten. Seit nunmehr 6 Jahren versuchen Neonazis, den sogenannten „Tag der Deutschen Zukunft“ zu etablieren.

Nachdem dieser bisher ausschließlich in Norddeutschland stattfand, soll er dieses Jahr nach Dresden ziehen. Einerseits wollen die Organisatoren um Thomas Wullf, Dieter Riefling und Maik Müller mit einer erfolgreichen Großdemo die Misserfolge der Trauermärsche im Februar ausbügeln, andererseits versuchen sie, auch hier an rassistische Ressentiments im Mainstream durch rechtspopulistische Stimmungsmache anzudocken.

Um ihnen diesen Erfolg zu verwehren, kann es für Antifaschist*innen nur heißen: Nach Dresden kommen und den Aufmarsch VERHINDERN – BLOCKIEREN – SABOTIEREN!

diese und weitere Infos hier: https://linksunten.indymedia.org/de/node/113151

und die Kampagnen, die den Aufmarsch verhindern werden:

http://no-tddz.org

https://www.facebook.com/notddzdd

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TIPP!

http://dresden-postkolonial.de/

Studentisches Seminar „Dresden postkolonial – Postkoloniale Spurensuche in Dresden“ an der TU Dresden

Zeit: Sommersemester 2014, Montag, 6. Doppelstunde (16.40 Uhr)

Ort: Zeunerbau, ZEU 146

Wir wollen uns mit den Spuren auseinandersetzen, die durch die (deutsche) Kolonialzeit und das postkoloniale Fortbestehen ihrer Strukturen noch heute in Dresden zu finden sind. Dazu wollen wir uns zum einen mit den Grundlagen der Postkolonialen Theorie beschäftigen, aber auch Dresdens Geschichte aus einem postkolonialen Blickwinkel betrachten und in heutiger Architektur, Literatur, Wissenschaft und anderen Bereichen auf Spurensuche gehen. Unsere Ergebnisse werden wir auf der bereits bestehenden Homepage www.dresden-postkolonial.de dokumentieren, die weiter ausgebaut und gepflegt werden soll. Daneben soll aber auch das Projekt eines postkolonialen Stadtrundgangs durch Dresden erweitert und durchgeführt werden. Eigene Ideen können und sollen dabei gerne eingebracht werden. Beim ersten Treffen am 14.03.2014 um 16.40 Uhr (6. DS) wollen wir unsere gemeinsame Arbeitsweise besprechen und das Programm erarbeiten. Eine Teilnahme am ersten Termin ist deswegen wünschenswert. Wenn ihr nicht könnt, aber trotzdem gerne teilnehmen würdet, dann könnt ihr gerne eine E-Mail schreiben an: dresden-postkolonial@riseup.net Später ist auch ein Ausflug nach Leipzig zu einem Postkolonialen Stadtrundgang geplant. Als Prüfungsleistung kann ein Beitrag zur Stadtführung, zur Homepage oder nach Absprache auch in anderer Form erbracht werden. Die Veranstaltung wird von Studierenden durchgeführt.

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Mit einer kleinen Veranstaltungsreihe im Sommersemester 2014 möchte das Referat Gleichstellungspolitk der TU Dresden die Wartezeit bis zu den „Aktionstagen gegen Sexismus und Homophobie“ privatepolitischim kommenden November verkürzen. In drei Vorträgen werden aktuelle feministische Auseinandersetzungen beleuchtet.
Nebenbei werfen wir einen Blick zurück auf den Slogan „The Personal is Political“, der in den späten 60ern den Beginn einer zweiten Welle der Frauenbewegung kennzeichnete, und prüfen ihn auf seine heutige Wirkung. Denn immer noch sind Geschlechterverhältnisse Ausgangspunkt für Ungleichheit, die oft im Wechselspiel zwischen privater und öffentlicher Sphäre verstärkt und gleichzeitig durch Individualisierung unsichtbar gemacht wird.

Folgende Vorträge sind Teil der Veranstaltungsreihe:

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Der 8.Mai- ein Grund zu feiern!

Dresdener Feierdemo am Donnerstag, Antirassistisches Fußballturnier vor der Frauenkirche am Samstag, schaut es euch an und seid dabei:

http://achtermai.noblogs.org/

8mai

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Ringvorlesung POLITISCH ÖFFENTLICH PRIVAT – Individuum und Gesellschaft zwischen Gewalt und Selbstkontrolle

Auch dieses Semester sind wir wieder Mitorganisator_innen einer Ringvorlesung! privatepolitischflyer

 

 

 

 

 

 

 

Genauerers unter “Aktuelles” auf diesem blog oder hier:

http://www.stura.tu-dresden.de/aktuelles/140403_ringvorlesung_der_vernetzung_politischer_hochschulgruppen_politisch_%C3%B6ffentlich_priv

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Wissenschaft von Rechts

14.01.2014: Neues BdWi-Studienheft zu “Rechte Ideologie, Theorie und Netzwerke an Hochschulen” erschienen

http://www.bdwi.de/show/7303550.html

Viele mögen spontan an prügelnde Nazis in sozialen Brennpunkten denken, wenn der Begriff ›Rechtsextremismus‹ fällt. Die Wissenschaft erscheint demgegenüber als Hort der Bildung, der Vernunft und der Humanität. Diese Gegenüberstellung ist trügerisch. Rechte und rechtsextreme Denkweisen sind fester Bestandteil der deutschen und der österreichischen Hochschulgeschichte. Innerhalb der deutschen Studierendenschaft hatten die Nazis bereits Jahre vor der ›Machtergreifung‹ die Hegemonie. Doch es geht nicht allein um politische Einstellungen, sondern auch um Wissenschaftsproduktion. Die Hochschulen waren immer auch ein Ort, an dem etwa durch rassistische und biologistische Theorieentwicklungen gesellschaftliche Ressentiments ›wissenschaftlich‹ legitimiert und menschenverachtende politische Ideologien in der Gesellschaft unterstützt wurden. Zugleich werden an Hochschulen gesellschaftliche Multiplikator_innen und Meinungsführer_innen ausgebildet, die sich selbst mitunter als ›Führungselite‹ sehen. So haben sich hier auch bis heute rechte männerbündische akademisch-politische Netzwerke und Seilschaften entwickelt, um Einfluss auf Medien, Kultur und politische Willensbildung insgesamt zu nehmen.

Mit den unterschiedlichen Facetten des Themas ›Wissenschaft von Rechts‹ befasst sich das Studienheft. Dabei darf natürlich nicht die Gegenperspektive zu kurz kommen. Die Hochschulen waren immer ein politisch umkämpftes Gelände. Folglich gab und gibt es an ihnen auch organisierten Widerstand gegen rechtsextreme Praktiken, Ideologien und Theorieproduktionen. So stellen wir hier verschiedene Ansätze kritischer Wissenschaft vor, die sich mit rechtsextremer Politik und Theorie auseinandersetzen. Last but not least geht es um wissenschaftlich reflektierte Prävention und die Möglichkeiten unmittelbaren antifaschistischen Engagements in der Institution Hochschule.

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Zum 13. Februar in Dresden

Für die allerwenigsten gehört diese Nachricht wirklich zu den überraschenden Neuigkeiten: Auch dieses Jahr am 13. Februar, dem Jahrestag der Bombadierung Dresdens am Ende des 2. Weltkrieges, werden Nazis wieder versuchen, diesen Tag für ihre Zwecke zu nutzen und sich lamentierend durch Dresden bewegen. Trotz massiver Repression gegenüber antifaschistischem Engagement (1) haben es in den vergangenen Jahren vielfältige Proteste geschafft, ihnen diesen Platz nicht einzuräumen und sich entschlossen gegen Geschichtsrevisionismus, Antisemitismus und Rassismus zur Wehr zu setzen. Viele Dresdner_innen beteiligen sich mittlerweile an der Diskussion über das Dresdener Gedenken, die problematische Annahme der unschudigen Kunst- und Kulturstadt und deren ziviler Opfer.(2) Wie unten beschrieben, widmen wir diesem Thema eine gemeinsame Veranstaltungsreihe mit der TU und der EHS zu der wir euch alle einladen. Wir rufen zu vielfältigem und entschlossenen Protest gegen alle Versuche der Nazis auf, am 13. Februar oder irgendeinem anderen Tag, in Dresden oder an irgendeinem anderen Ort ihre menschenverachtenden Weltbilder auf die Straße zu tragen.

Der StuRa der TU hat dazu auch eine Demonstration angemeldet. Treffpunkt ist am 13.2. um 16:40 Uhr am Münchner Platz, von dort aus wird es in die Innenstadt gehen.

Nie wieder Faschismus!

Mit antifaschistischem Gruß und in Solidarität mit allen Aktivist_innen, die sich zur Wehr setzen.

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Veranstaltungsreihe zum 13. Februar

Ob nun Ureinwohner_in oder ganz neu in der Stadt: wer Dresden verstehen will – politisch, historisch, aber auch das Denken und Handeln der Dresdner Bürger_innen – kommt um das Datum “13. Februar” nicht herum. An diesem Tag kristallisiert sich heraus, wie unterschiedlich in der Landeshauptstadt Sachsens Geschichte interpretiert wird und welche politischen Vorstellungen hier aufeinandertreffen. Am Thema “Naziaufmärsche und Geschichtsrevisionismus” kann exemplarisch gezeigt werden, wie sich der Umgang von öffentlichen Institutionen, nicht-staatlichen Akteur_innen und den Menschen in der Stadt ausgestaltet und welche Dynamiken sich daraus entwickeln.

In Kooperation mit dem ASTA der EHS und dem STURA der TU Dresden haben wir eine Reihe von Veranstaltungen organisiert. Ihr seid herzlich dazu eingeladen!

  • 08.01. | 18:30 | Vortrag: Die TH Dresden unterm Hakenkreuz
    Ein Vortrag zur Geschichte der Technischen Hochschule Dresden – die Vorgängerin der TU – im Nationalsozialismus
    Ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Hochschule war die von Studenten mit initiierte Bücherverbrennung am 10.05.1933 an der Bismarcksäule. Die TH-Studentenschaft rief dabei am 6./7. Mai 1933 in der NSDAP-Zeitung “Freiheitskampf“ zu einem „Feldzug gegen jüdische, marxistische und liberalistisch-zersetzende Schriften“ auf. Dies wollen wir in unserem Vortrag thematisieren, aber auch auf Orte in Dresden bzw. an der heutigen Universität hinweisen, die Zeugnis von der nationalsozialistischen Diktatur ablegen.ReferentIn: AG Täterspuren
    Ort : TU Dresden, Zeunerbau Raum 147
  • 15.01. | 18:30 | Lesung: Gedenken abschaffen. Kritik am Diskurs zur Bombardierung Dresdens 1945
    Dresden, imaginiert als die schöne, unschuldige Kunst- und Kulturstadt, ist das deutsche Opfernarrativ schlechthin – unnötig bombardiert, kurz vor Ende des Krieges mit »Hunderttausenden Toten«. Die alliierten Luftangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945 bilden einen festen Bezugspunkt der Erinnerung und des Gedenkens in Dresden. Durch die Jahrzehnte war die Stadt Kulminationspunkt und Ausdruck jeweils aktueller Geschichtspolitik. Sie präsentiert sich als Symbol für Frieden und Versöhnung und inzwischen sogar für wahrhaftiges Erinnern gegen geschichtsrevisionistische Nazis. Nicht zuletzt aufgrund des jährlichen Naziaufmarsches werden nun Mythen hinterfragt, Fakten erforscht und die nationalsozialistische Geschichte Dresdens benannt. Aber reicht das? Muss nicht vielmehr das Gedenken selbst abgeschafft werden? Dieser Band sagt: ja!
    Die hier versammelten Texte geben einen Überblick über Inhalte und Entwicklungen des Dresdner Gedenkens  und liefern eine grundlegende Kritik an diesem sowie an aktueller deutscher Erinnerungspolitik.ReferentIn: Autor_innenkollektiv Dissonanz
    Ort : TU Dresden, Zeunerbau Raum 147
  • 22.01. | 18:30 | Vortrag: Von der Demo zu den “Unsterblichen” – die Entwicklung der rechtsextremen Bewegung und  ihrer Aktionsformen
    Die rechtsextreme Szene war bis weit in die 1990er Jahre sehr arm an Aktionsformen. Doch mit den Veränderungen der Szene und der Wandlung hin zur Bewegung, veränderten sich auch die Aktionsformen. Die Demonstration wurde zum wichtigsten Bestandteil der Strategie der extremen Rechten. Vor allem für die Szene selbst erfüllen Demonstrationen wichtige Funktionen. In den letzten Jahren ist immer mehr ein Wandel zu neuen Aktionsformen festzustellen. Der Vortrag geht auf die Entwicklung der rechtsextremen Bewegung ein, zeigt die Bedeutung von Demonstrationen und die Veränderung der Aktionsformen auf. Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Demonstrationen für die Strategie der NPD spielen.ReferentIn: Felix Steiner (Journalist)
    Ort : TU Dresden, Zeunerbau Raum 147
  • 31.01. | 18:30 | Workshop: “€žGedenken”œ im Fadenkreuz der politischen Satire
    Kurt Tucholsky schrieb 1919: €”žPolitische Satire darf Alles€”. Aber überschreitet politische Satire in der Auseinandersetzung mit dem Gedenkkultur an die Bombardierung einer Stadt eine Grenze? Politische Satire und subversive Arbeit sind scharfe Waffen in der Auseinandersetzung mit politischen Ereignissen, wenn sie gezielt eingesetzt werden.
    Gemeinsam werden wir die Frage beantworten und uns kreative Formen zur Kritik an der Dresdner Gedenkkultur erarbeiten.ReferentInnen: Tom (Brimboria Institut) und Robin (Front Deutscher Äpfel)
    Ort: WUMS, Columbusstraße 2, nicht barrierefrei
  • 01.02. | ab 11:00 | Mal- und Bastelaktion
    In einem Atelier der Hochschule für Bildende Künste kann die Gelegenheit genutzt werden, eigene Ideen für Transparente, Schilder oder weitere Protest-Utensilien umzusetzen. Material und Kaffee wird gestellt, Ideen sind mitzubringen!Ort: HfBK, Brühlsche Gasse 1
  • 04.02. | 18:30 | Vortrag: Kirche im Dritten Reich
    In ihrem Bestreben alle gesellschaftlichen Bereiche zu durchdringen machte die nationalsozialistische Ideologie auch nicht vor der Kirche halt. Dabei blieb die Rolle der Kirche im 3. Reich äußerst ambivalent, zwischen Mittäterschaft und Widerstand. Dr. Münchow, lange in verschiedenen Funktionen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens tätig, möchte uns aufzeigen wie es möglich wurde, dass die Kirche sich damals versündigte, welche Mechanismen dahinter steckten und wie sie teils heute noch weiter wirken.ReferentIn: Dr. Münchow (evangelische Landeskirche Sachen)
    Ort : EHS Dresden
  • 05.02. | 18:30 | Vortrag: Der 13. Februar 2014 – Analysen und Perspektiven
    Nachdem im Februar 2013 der Nazi-Fackelmarsch dank breiter Proteste effektiv blockiert wurde, soll ein Ausblick auf die kommenden Aktivitäten am 13. Februar gewagt werden.ReferentIn: Dresden Nazifrei, AG 13. Februar der Stadt Dresden
    Ort : TU Dresden, Zeunerbau Raum 147
  • 07.02. | 18:30 | Workshop: 1.-Hilfe bei Kundgebungen und Demonstrationen
    Wie bei allen größeren Veranstaltungen kann es auch bei politischen Ereignissen zu Verletzungen, Kreislaufzusammenbrüchen und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Um mit der Hilfe nicht bis zum Eintreffen professioneller Unterstüzung warten zu müssen, bietet sich dieser Workshop an, bei welchem auch die spezifische Situation auf Demonstrationen Beachtung findet.ReferentInnen: Demo-Sanis aus Dresden
    Ort: WUMS, Columbusstraße 2, nicht barrierefrei
  • 08.02. | 19:00 | Vortrag zur Situation von Rom*nja in TschechienIn den letzten Monaten nahm die gewaltvolle Stimmung gegen Rom*nja in  der Tschechischen Republik beängstigende Ausmaße an. Sogenannte Hassmärsche in Duchcov bei Teplice, in Varnsdorf, České Budějovice und  vor allem in Ostrava zeigen, wie angespannt die Situation ist. Im Oktober 2013 wurde in der Tschechischen Republik ein neues Parlament gewählt. Die Zeit des Wahlkampfes nutzten vor allem die neonazistische Partei DSSS und andere Nazis, um den ohnehin gesellschaftlich verbreiteten Antiromaismus mit rassistischen Aktionen vor Rom*nja-Wohnquartieren offen zu propagieren. Nicht selten kam es dabei zu Übergriffen auch aus der Mehrheitsgesellschaft. Rom*nja werden nicht nur in der Tschechischen Republik offen angegriffen und strukturell diskriminiert. In vielen Ländern Europas müssen sie zu Niedrigstlöhnen arbeiten, werden vom Schulbetrieb und vom Wohnungsmarkt ausgeschlossen und körperlich attackiert. Gegen diese offene und strukturelle Diskriminierung organisieren sich Rom*nja-Aktivist*innen und Unterstützer*innen.
    Zu Gast ist Miroslav Broz (Prag) von der tschechischen NGO Konexe, der ihre Antidiskriminierungsarbeit in der Tschechischen Republik vorstellt.ReferentIn: Miroslav Broz
    Ort: AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39
  • 19.02. | 18:30 | Vortrag: Gibt es “Extremismus”? Der Extremismusansatz in der Auseinandersetzung mit  Neonazismus und (anti-)demokratischen Einstellungen.
    Die Reflexion von Theorie und Praxis des Extremismusansatzes sagt mehr über das Demokratieverständnis seiner Verfechter_innen, als über die vermeintlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der konstruierten politischen “Ränder” der Gesellschaft. Obwohl in den Sozialwissenschaften weitgehend ad absurdum geführt, entfaltet der Extremismusansatz und seine Anwendung in der politischen Praxis nach wie vor eine groߟe Wirkmächtigkeit. Im Vortrag werden neben einer theoretischen Einführung vor allem Praxisbeispiele eine Rolle spielen. So dient das Extremismus-Konzept oft dazu, dass Bestehende zu sichern, eine ,politische Normalität` zu konstruieren und abweichende politische Kräfte zu delegitimieren.ReferentIn: Michael Nattke (Fachreferent beim Kulturbüro Sachsen e.V.)
    Ort : TU Dresden, Barkhausenbau Raum 218
Es gilt folgende Ausschlussklausel:
Von dieser Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind.
Sollte es zu Störungen der Veranstaltung kommen, wird nach Ermessen der Veranstalter_innen das Hausrecht durchgesetzt.

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Der 13.Februar in Dresden- get ready!

Der 13. Februar steht wieder vor der Tür- Nazis werden auch dieses Jahr wieder versuchen, diesen Tag für ihre geschichtsrevisionistische Propaganda zu instrumentalisieren. Informiert euch, bereitet euch auf diesen Tag vor und unterstützt den antifaschistischen Protest. Wir werden nicht zulassen, dass Nazis hier oder anderswo marschieren und ihre menschenverachtenden Ideen auf die Straße tragen.

Die wichtigsten Infos findet ihr auf den Seiten der zwei Kampagnen:

http://www.dresden-nazifrei.com/

http://noexcuses.noblogs.org/

Die Veranstaltungen, die Dresden Nazifrei im Januar organisiert, findet ihr hier im Überblick. Außerdem bietet das Bündnis Aktionstrainings an, um sich auf den Tag selbst vorzubereiten. Weitere Infos dazu findet ihr auf der homepage.

Ein Literaturtipp für die inhaltliche Beschäftigung mit dem “Mythos Dresden” sei hier genannt: Gedenken abschaffen. Kritik am Diskurs zur Bombardierung Dresdens 1945. Autor_innenkollektiv Dissonanz (Hg.), Verbrecherverlag, 2013.

Eine Broschüre zum studentischen Handeln rund um den 13.Februar findet ihr auch in unserer STURA Bibliothek auf diesem blog.

Eine weitere lesenswerte Broschüre ist “Sachsens Demokratie” der Heinrich Böll Stiftung. Zu finden hier: http://www.weiterdenken.de/downloads/Sachsens_Demokratie_Download_v2012-09-12.pdf

Zudem organisieren wir in Zusammenarbeit mit dem ASTA der EHS und dem STURA der TU Dresden eine Veranstaltungsreihe. Infos dazu siehe oben oder unter: http://www.stura.tu-dresden.de/1302#Infos

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SOLIDARITÄT MIT DEM FREIRAUM ELBTAL UND ALLEN FREIRÄUMEN IN DRESDEN!

In Dresden werden nicht-kommerzielle, sozio-politische und kulturelle Freiräume immer knapper. Die Initiative IG Freiraum beschäftigt sich mit diesem Thema: http://freiraum.fueralle.org/. Wir als STURA der HfBK sind Erstunterstützerinnen der Forderungen, die in dem Offenen Brief der IG formuliert sind (einzusehen auch auf der website).

Der Freiraum Elbtal, der einer dieser wenigen Dresdener Freiräume ist, ist zur Zeit akut bedroht. Was der Freiraum Elbtal ist, könnt ihr hier nachschauen: http://freiraumelbtal.wordpress.com/.

Eine Unterschriftenliste hängt vor dem STURA-Büro, ist aber auch auf der webseite des Freiraums zum runterladen bereit gestellt. Füllt die Listen aus und gebt sie ins STURA-Büro oder direkt zum Freiraum.

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Einladung zur VERNETZUNGSKÜFA

Möglichkeiten politischen Engagements in Dresden

 

Neu in Dresden? Welche Politgruppen gibt es hier, welche Möglichkeiten gesellschaftlichen und politischen Engagements in selbstorganisierten, unkommerziellen und emanzipatorischen Projekten habe ich hier?

Vor allem an alle Ersties, aber auch an alle anderen Interessierten richtet sich dieses Angebot der Küfa (“Küche für alle”) BLACK WOK, die einen Haufen politischer Initiativen und Gruppen in den WUMS e.V. eingeladen hat, damit sich Menschen bei einem leckeren, veganen Essen über die Möglichkeiten politischen Engagements in Dresden informieren können- oder auch einfach die Gelegenheit nutzen, verschiedene Gruppen kennenzulernen. Wir unterstützen diese Veranstaltung und laden euch deswegen zum Donnerstag, den 5.12. um 19 Uhr herzlich ins WUMS (Columbusstr.2, Löbtau) ein.

Den offiziellen flyer findet ihr hier, was BLACK WOK selbst macht, könnt ihr euch auf http://blackwok.noblogs.org/ anschauen.

Vernetzungsabend_mail

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Rückblick: Workshop Feminismus und Pornographie

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Der Workshop im Zusammenhang mit den Aktionstagen gegen Sexismus und Homophobie, den wir als STURA der HfBK organisiert haben, hat vielen interessierten Menschen einen Einblick in die Diskussion um sex-positiven, queer-feministischen Porno ermöglicht. Danke an _diss aus Hamburg, die extra angereist sind. Ihre Seite könnt ihr hier besuchen: http://diss.blogsport.de/. Wer den workshop verpasst hat, aber gerne mal in der Literatur stöbern will, dem sei diese Literaturliste ans Herz gelegt.

Danke auch an die komsotique, wo der workshop stattfinden konnte! (http://kosmotique.org/)

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Gesucht!_____Ringvorlesung Sommersemester 2014

Auch im kommenden Sommersemester gibt es wieder die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit dem Referat Politische Bildung der TU Vorträge und mehr im Rahmen der Ringvorlesung zu organisieren. Letztes Jahr haben wir zum Thema “Kunst und Politik” Herrn Rübel in die Ringvorlesung eingeladen und die Ausstellung “Eine Frage des Standpunkts” organisiert, deren Publikation gerade in Arbeit ist. Das Thema fürs kommende Sommersemester wird gerade beraten, mit Ideen und Organisationslust könnt ihr euch gerne an mich wenden:
irenemelix@rz.hfbk-dresden.de

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INFO!____ Auftaktaktionen von Dresden Nazifrei

Auch für den Februar 2014 haben Nazis wieder Demonstrationen angekündigt. Das Bündnis Dresden Nazifrei startet in diesen Tagen mit einigen Auftaktaktionen in die Kampagne 2014

http://www.dresden-nazifrei.com/

Infos zum studentischen Handeln gegen den jährlichen Naziaufmarsch findet ihr in der Bibliothek- weitere Infos werden folgen.

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Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie 4.11.-16.11.2013

Wir sind dieses Jahr an der Organisation der Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie beteiligt, die jeden Herbst vom Referat Gleichstellung der TU veranstaltet werden und dieses Jahr den Schwerpunkt Intersektionalität haben. Infos zu den Aktionstagen und das vollständige Programm sind auf unserem blog zu finden oder auf der Seite der TU: http://www.stura.tu-dresden.de/aktionstage Wir wollen euch besonders einladen zu dem workshop, den wir veranstalten und den die Gruppe diss_  (http://diss.blogsport.de/) aus Hamburg machen wird. Er findet am 15. November um 18:30 Uhr statt und hat feministischen Porno zum Thema. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter gleichstellung@stura.tu-dresden.de anmelden Im folgenden die Beschreibung:

Pornographie wird oft als Skandal thematisiert, als “heikles Thema” nur mit spitzen Fingern oder lieber gar nicht angefasst. Wir wollen es anders machen und uns dem Porno aus einer queer_feministischen und sex-positiven Perspektive nähern. Im Workshop wollen wir zuerst danach schauen, wie sich Feminist_innen bereits über dieses Thema gestritten haben, und dann mit euch darüber diskutieren, wie Porno kritisiert, aber auch genossen werden kann. Was für Pornos sind ätzend? Welche sind sexy? Was hat Pornographie mit gesellschaftlichen Verhältnissen zu tun? Kann es “guten” Porno in “schlechten” Verhältnissen geben? Teils theoretisch, teils ganz bildhaft-praktisch wollen wir uns diesen und vielen weiteren Fragen widmen. Es wird im Workshop explizit über Sex gesprochen werden, und auch Film- und Fotobeispiele werden zusammen angeschaut. Denkt bitte daran, wenn ihr euch für die Teilnahme am Workshop entscheidet, und achtet während des Workshops auf euch und einander.
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Offener Brief “Geschlechtergerechte Sprache”

Im Namen des STURA hat das Referat Gleichstellung einen offenen Brief an die Verwaltung und das Rektorat sowie alle Lehrende der HfBK verschickt, der die dringend nötige Anwendung geschlechtergerechter Sprache zum Thema hat. Nach spannenden Diskussionen an anderen Hochschulen in den vergangenen Monaten, (wie zum Beispiel an der Universität Leipzig, die ihre Grundordnung im generische Femininum neu verfasst hat- beschlossen vom Senat im April 2013), rufen wir in diesem Brief dazu auf, nicht hinter der Zeit zurückzubleiben und sich den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch anzugewöhnen. Der Brief ist hier auf dem blog nachzulesen. Weiter findet sich in der Rubrik “Bibliothek” eine kleine Sammlung Materialien wie dem Leitfaden “Geschlechterfaire Sprache” der Universität zu Köln
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Fachtagung an der EHS

Die Studierenden der Evangelichen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden, unsere Nachbar_innen auf dem Güntz-Campus, laden Sie/Euch recht herzlich zu ihrer Fachtagung unter dem Thema:*Diskriminierungen im Spannungdreieck von Kirche, Politik und Gesellschaft* *Menschenverachtung und die gesellschaftspolitische Antwort darauf*am 18.11 und 19.11.2013 ein.Diese Veranstaltungsreihe richtet sich an alle interessierten Menschen und ist kostenfrei. Alle Details zu den einzelnen Programmpunkten sowie unser Interesse können unter https://www.facebook.com/events/163165007224502/ <https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fevents%2F163165007224502%2F> u. im Anhang nachgelesen werden. Bei Interesse und dem Wunsch der Teilnahme wird um eine Anmeldung bis zum 15.11.2013 gebeten unter: studentische.fachtage@gmail.com <https://3c.web.de/mail/client/mail/mailto;jsessionid=32D7038B25296F2B8EBD7910E3A26262-n4.bs35a?to=studentische.fachtage%40gmail.com>_.

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