Vortrag: (NICHT-) ORTE

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27. Juni, 1900
HfBK Dresden, Güntzstraße 34
Raum 221

Nicht nur öffentliche Plätze, kulturelles Schaffen und soziale Fürsorge werden zunehmend ökonomisiert, auch die ökonomische Bildung selbst sieht sich mit strukturschaffenden Auswirkungen ihres ideologischen Erbes konfrontiert.
Von wem, warum und wie wird ökonomisierte
ökonomische Bildung gedacht und gemacht?
Wie wirkt sie auf unsere Lebensrealitäten?
Wie lässt sich Nicht-Orten kritisch begegnen?
Wie gestaltet man Nicht-Orte um und Orte neu?
Theresa Steffestun berichtet vor dem Hintergrund dieser Fragen von ihren Erfahrungen im Netzwerk Plurale Ökonomik und bei der Gründung der Cusanus Hochschule. Es folgt ein moderiertes Gespräch,in dem Erfahrungen und Ideen zur Ortsgestaltung ausgetauscht werden können.

DRESDEN VERLASSEN // VERANSTALTUNGSREIHE

Liebe Mdresden verlassen-flyer-WEBenschen,

bald startet unsere neue Veranstaltungsreihe „Dresden verlassen – Gespräche die das Bleiben thematisieren“. Im Fokus steht dabei die aktuelle politische Situation in der Stadt und die Frage die sich zurzeit viele Leute stellen: „Hau ich ab? Bleib ich hier?“. Wir werden und wollen auch keine Antworten auf diese Fragen geben können, dafür jedoch verschiedene Sichtweisen auf Aspekte dieser Fragen liefern. Das Programm könnt ihr den Fotos entnehmen, wir freuen uns auf euch!

Der StuRa

 

 

+++ SEMINAR: GEWALTFREIE KOMMUNIKATION +++

Das Seminar findet am 21. Und 22. Mai in der Hochschdd_verlassen-GFK Plakat WEBule für Bildende Künste, Standort Güntzstraße 34 im Raum 228 statt. Für Mampf und Getränke ist gesorgt!

Die Anmeldung ist noch möglich unter stura@rz.hfbk-dresden.de. Wir freuen uns auf euch!

„Alle Ideen, die in die Gewaltfreie Kommunikation eingeflossen sind, sind seit Jahrhunderten bekannt. Es geht dabei um das Wissen, wie unser Bewusstsein, unsere Sprache un d unsere Fähigkeit zu kommunizieren uns dazu befähigen können, Mitgefühl für uns selbst und andere zu bewahren, auch wenn die Bedingungen dazu herausfordernd sind.“ Marshall B. Rosenberg

+++ FILMVORFÜHRUNG: ALLES ANDERE ZEIGT DIE ZEIT +++dresden_verlassen_plakat-WEB_

23.5.2015 um 19 Uhr im Hörsaal (Raum 228), Güntzstraße 34

In Leipzig und anderswo. Im sechsten Film der international preisgekrönten Leipzig-Filmreihe kehren wir zurück zu einigen Protagonisten aus Andreas Voigts Filmen Letztes Jahr Titanic (1990), Glaube, Liebe, Hoffnung (1994) und Große Weite Welt (1997). Sie sind heute um die Vierzig. Ihre Lebenszeit in der Bundesrepublik ist inzwischen länger als die, die sie in der DDR verbracht haben.

Wir haben den Dokumentarfilmemacher Andreas Voigt zum Gespräch geladen, eingeleitet und geführt von Sven Voigt aus der Phase IV.

 

 


 

NAMF (Netzwerk Asyl Migration Flucht)
Aus ihrem Selbstverständnis:

„Das NAMF ist eine un­ab­hän­gi­ge po­li­ti­sche In­itia­ti­ve aus Grup­pen und Ein­zel­per­so­nen in Dres­den, die sich für die Rech­te von Mi­grant*innen, ins­be­son­de­re Ge­flüch­te­ten und Asyl­su­chen­den, ein­setzt. Wir wol­len eine In­ter­es­sen­ver­tre­tung für Be­trof­fe­ne sein und diese in ihrem Recht auf ein selbst­be­stimm­tes Leben in Deutsch­land und Eu­ro­pa un­ter­stüt­zen. […]“

Their self-conception

„The NAMF is an independent political initiative in Dresden, consisting of groups and individuals, advocating the rights of migrants, and in particular of refugees and asylum-seekers. We aim to be a special interest group for those affected and support them in their right to a self-determined life in Germany and in Europe. […]“

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DRESDENpostkolonial

„(Post)koloniale Machtstrukturen wirken bis heute vielseitig fort. Sie finden sich in wirtschaftlichen Ungleichheiten, aber auch in Stereotypen und Bildern vom vermeintlich „Fremden“ wieder. Und sie prägen den Umgang mit Geschichte: Kolonialgeschichte ist, wenn überhaupt, nur marginaler Teil der deutschen Erinnerungskultur, meist nicht mehr als eine kurze Fußnote. In der spezifischen historischen Selbstverortung Dresdens kommt sie so gut wie gar nicht vor. Dem möchten wir als Dresden Postkolonial entgegentreten.[…]“

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Women in exile

„ist eine Initiative von Flüchtlingsfrauen, die sich 2002 in Brandenburg zusammen gefunden haben, um für ihre Rechte zu kämpfen. Wir haben entschieden, uns als Flüchtlingsfrauengruppe zu organisieren, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass Flüchtlingsfrauen doppelt Opfer von Diskriminierung sind: Sie werden als Asylbewerberinnen* durch rassistische Gesetze ausgegrenzt und als Frauen* diskriminiert. Der Kampf dagegen wird von geschlechtergemischten Flüchtlingsselbstorganisationen unserer Erfahrung nach wenig mitgetragen, da diese häufig von Männern dominiert sind, die andere Themen als wichtiger ansehen.[…]“

„is an initiative of refugee women founded in Brandenburg in 2002 by refugee women to fight for their rights. We decided to organize as a refugee women’s group because we have made the experience that refugee women are doubly discriminated against not only by racist laws and discriminative refugee laws in general but also as women. The struggle against these laws is usually supported by mixed-sex refugee self-organizations and in our experience, these are often dominated by men who look at other issues as more important.[…]“

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coloRadio

ist ein freies Radio aus Dresden, hörbar unter 98.4 uKW und 99.3 MHz.

Is a free radio station from dresden, available under 98.4 VHF and 99.3.

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Willkommen in Löbtau

„In Dresden-Löbtau entstehen 2015/16 zwei neue Asylunterkünfte. Das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ möchte die geflüchteten Menschen dabei unterstützen, in unserem Stadtteil anzukommen. Mit unserer Arbeit wollen wir eine Brücke schlagen zwischen neuen und alteingesessenen LöbtauerInnen. Das Netzwerk besteht aus engagierten BürgerInnen, Kirchgemeinden, Vereinen und verschiedenen Parteien.“

„In Dresden-Löbtau two new homes for asylum seekers are to be built up. The network „Willkommen in Löbtau (welcome to Löbtau)“ tries to help asylum seekers to settle in well in the neighbourhood. With our work we’d like to bridge between new and old Löbtau inhabitants. The network consists of dedicated citizens, churches, associations and various parties.“

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AKTIONSTRAINING 30.1.2016

Anlässlich der aktuellen Lage in Sachsen und speziell Dresden haben wir uns dazu entschlossen, ein Demotraining zu organisieren – offen für jeden Studierenden der HfBK und Menschen von außerhalb.
Es geht darum, Hintergrundwissen zu sammeln, um sich so auf Demos sicherer zu fühlen und selbstbewusst und effektiv agieren zu können. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und sich mit anderen Menschen zu vernetzen.

Es ist natürlich erfreulich, wenn ihr selber Wünsche habt und diese einbringt!

Leiten werden das Demotraining erfahrene Trainer_Innen, die nach den bewährten Konzepten von Skills for Action (S4A – Netzwerk bewegungsorientierter Aktions-Trainer_Innen) und X-tausendmal quer arbeiten (https://skillsforaction.wordpress.com/ , http://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=3).

Es ist natürlich erfreulich, wenn ihr selber Wünsche habt und diese einbringt!
Das ganze findet am 30.1.2016 um 13 Uhr am Raum 228 in der HfBK, Güntzstraße 34 statt, Eingang über Eisentor an der Gerokstraße.

Wenn ihr teilnehmen wollt, schreibt uns eine unverbindliche Mail zurück – das erleichtert uns die Organisation immens!

Fragen gerne jederzeit an uns!
Wir freuen uns auf euch!
Liebe Grüße, der StuRa!

Flüchtlingscamp auf dem Theaterplatz nach der DEMO am 28.2.15

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(Foto:mdr)

„….Um auf die menschenunwürdigen Lebensbedingungen für Geflüchtete in Deutschland aufmerksam zu machen, haben Geflüchtete beschlossen, den Kampf auf dem Theaterplatz nach der Demo heute weiterzuführen und ein provisorisches Camp aufgeschlagen. Ihr seid herzlich eingeladen mit zum Theaterplatz zu kommen….“

(aus der Nachricht der Asylum Seekers)

Das Protestcamp kann über twitter verfolgt werden: https://twitter.com/AsylumMovement

 

Weiterbildung: LiMA 15

Die linke Medienakademie (LiMA) steht dieses Frühjahr unter dem Titel  „De-fragmentierung“. Im Sinne der studentischen Weiterbildung im Sommer 2015 unterstützen wir Studierende der HfBK, welche an den Bildungsangeboten der LiMA interessiert sind. Wer gerne teilnehmen möchte findet hier weitere Informationen: http://www.linkemedienakademie.de/.

Um das Ticket vom Stura unterstütz zu bekommen schreibt ihr eine Email an: theresamariaschnell@rz.hfbk-dresden.de

Same procedure- 13.Februar in Dresden

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Wie jedes Jahr geht es im Dresdner Februar auch dieses Jahr wieder in Sachen Naziaufmärsche und Opfermythen um Einiges. Informationen über die verschiedenen Aktivitäten, die an diesen Tagen möglich sind, findet ihr hier:

http://www.dresden-nazifrei.com/

http://uradresden.noblogs.org/post/2015/02/14/eilmeldung-morgen-15-02-2015-nazidemonstration-in-dresden/

Wir sind solidarisch mit allen, die sich auf der Straße gegen Nazis, Rassismus, Antisemitismus und deutsche Opfermythen entschlossen zur Wehr setzen!

Auf der Straße, im Februar wie zu allen anderen Zeiten für ein: Nie wieder!

TU-Studierende: Kritisches Flugblatt zu W.Patzelt, TU DD

Kritische Studierende an der TU Dresden haben Ende Januar ein Flugblatt verteilt, dass sich mit der Position des Politikwissenschaftlers Werner Patzelt (TU Dresden) hinsichtlich der Pegida-Bewegung beschäftigt. Sie zeigen in ihrem Text die Punkte auf, die Herr Patzelt eher in den Reihen von Pegida als als ernstzunehmenden Politikwissenschaftler vermuten lassen.

Wir solidarisieren uns mit den kritischen Studierenden der TU Dresden und beglückwünschen sie zu dieser öffentlichen Stellungnahme, die sehr lange von nöten war. Auch an der HfBK wurde der Flyer von kritischen Studierenden vor etwa einer Woche verteilt.

Den gesamten Flyertext könnt ihr HIER einsehen: Kritik-an-Patzelts-Pegida-Analyse

weitere Quellen:

https://www.addn.me/freiraeume/tu-studierende-mit-kritik-an-patzelt/

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/mitarbeiter-und-studenten-protestieren-in-dresden-gegen-werner-patzelt-a-1015400.html

Podiumsdiskussion „Geflüchtete in Löbtau“, 28.1., 19 Uhr

In Löbtau entstehen 2015/16 zwei neue Asylunterkünfte. Darunter ist auch das Wohnheim an der Tharandter Straße, welches als erstes der zwölf neuen Wohnheime in Dresden Anfang Februar bezogen werden soll. Aus diesem Anlass lädt das Netzwerk “Willkommen in Löbtau” am Mittwoch, den 28. Januar 2015, um 19:00 Uhr in die Hoffnungskirche (Clara-Zetkin-Straße 30, 01159 Dresden) zum Austausch über die Situation von Geflüchteten ein. Unter dem Titel “Geflüchtete in Löbtau – eine Herausforderung?!” möchten Martin Seidel (Sozialbürgermeister der Stadt Dresden), Dr. Eva-Maria Stange (MdL, sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst), Christian Behr (evangelischer Superintendent Dresden-Mitte), Sozialarbeiter sowie Vertreter des sächsischen Flüchtlingsrates mit Löbtauern ins Gespräch kommen. Die Anwohner des Stadtteiles haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich über die Themen Asyl sowie Flüchtlingsunterkünfte zu informieren. Petra Schickert (Kulturbüro Sachsen e.V.) moderiert die Veranstaltung. Der Eintritt ist frei.

Quelle und mehr Informationen: http://www.willkommen-in-loebtau.de/

Solidarität mit Khaled und allen Geflüchteten!

Wir sind wütend und fassungslos.

Wir bekunden unsere Trauer und unsere Solidarität mit allen Angehörigen und Freund_innen von Khaled, der vergangene Woche in Dresden ermordet wurde.

Wir sind solidarisch mit allen Geflüchteten und den stattfindenden Solidaritätsdemonstrationen.

 

http://namf.blogsport.de/2015/01/14/khaled-wurde-getoetet-solidaritaet-mit-den-von-rassismus-betroffenen-menschen-in-dresden-statt-dialog-mit-pegida/

https://www.addn.me/antifa/mord-an-einem-gefluechteten-in-dresden/

http://uradresden.noblogs.org/post/2015/01/14/eilmeldungwichtig/#more-1710

http://www.sz-online.de/nachrichten/dresdner-gedenken-khaled-b-3017555.html

Kundgebung gegen Legida in Leipzig

Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung gegen Legida des Student_innenRats der Universität Leipzig

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Wir als Studierende der Universität Leipzig wollen die Vereinnahmung der Leipziger Straßen und Gesellschaft durch nationalistische, rassistische, seixistische und geschichtsrevisionistische Parolen seitens Legida/Pegida nicht hinnehmen!

Daher rufen wir alle Studierenden und Nicht-Studierenden auf sich an unserer lautstarken, tanzbaren und entschlossenen Kundgebungen am 21. Januar 2015 ab 17 Uhr vor der Moritzbastei zu beteiligen. Wir stehen für eine weltoffene Willkommenskultur in Leipzig nach dem Motto „Refugees welcome!“. Ab 17:00 Uhr mit Musik und Tanz sowie zahlreiche Polit-Beiträgen. Um 18.15 Uhr möchten wir mit einer Schweigeminute ein gemeinsames Zeichen für ein solidarisches Miteinander und unser Mitgefühl für Khaled Idris Bahray setzen!